ANIMAL PLANETS - Streifengesichtswachtel


Systematik Vögel

Die Streifengesichtswachtel (Odontophorus balliviani) gehört zur Familie der Zahnwachteln (Odontophoridae). Sie ist eine wenig erforschte Vogelart .

STECKBRIEF

  • Verbreitung:
    Bolivien, Peru
  • Lebensraum:
    subtropische Nebelwälder sowie morastige Wiesen in Höhenlagen zwischen 2.000 und 3.000 m
  • Größe:
    26 bis 28 cm
  • Gewicht:
    ♂ 311 g - ♀ 324 g
  • Gelege:
    9 bis 10 Eier, Eiergröße beträgt 38 × 26,8 mm
  • Brutdauer:
    18 bis 25 Tage
  • Nahrung:
    Sämereien, Gräser, Insekten, Schmetterlingsraupen
  • Schutzstatus:
    nicht gefährdet(least concern)

ANATOMIE:

Haube und Scheitel sind kastanienfarben mit einer lohfarbenen Umrandung. Um die Iris verläuft ein roter Augenring. Ein schwarzer Streifen hinter dem Auge erstreckt sich bis zum Nackenrand. Das Gefieder ist überwiegend braun. Die Kehle ist lohfarben mit weißen Linien und Strähnen, die in diamantförmige Flecken übergehen. Brust, Bauch und Flanken sind schwarz gerandet. Die Grundfärbung der Brust und des Bauches ist braun. Rücken und Bürzel sind braun, meliert mit schwarzen Wellenlinien. Die Schultern und Flügel sind braun mit schwarzen und kastanienfarbenen Flecken. Der Schnabel ist schwarz, die Beine sind dunkel bleifarben. Das Weibchen sieht dem Männchen ähnlich, weist jedoch an der Kehle weniger weiße Strähnen auf. Die Jungvögel sind bisher unbeschrieben.

LEBENSWEISE:

Die Bindenwachtel nistet zwischen August und September. Bei Vögeln in menschlicher Obhut wird das Nest aus Gras errichtet.

LITERATUR:

  • Pierandrea Brichetti, Vögel - In Garten, Park und freier Natut, Neuer Kaiser Verlag, Klagenfurt 2002
  • Joseph Forshaw, Vögel - Enzyklopädie der Tierwelt, Orbis Verlag ein Unternehmen der Verlagsgruppe Random House GmbH., München 2003
  • Bernhard Grzimek, Grzimeks Tierleben - Vögel 1, Band 7, Lizenzausgabe für Weltbildverlag, Augsburg 2000
  • Hermann Heinzel, Richard Fitter, John Parslow, Pareys Vogelbuch, Parey Buchverlag Berlin, Berlin - Wien 1996
  • Redaktionsbüro LOOP, Der Brockhaus - Tiere und Pflanzen, F.A. Brockhaus GmbH, Mannheim 2001
  • Christopher Perrins (Hg.), Vögel der Welt, BLV Verlagsgesellschaft mbH., München 2004
  • Dr. Hans Petzsch, Urania Tierreich - Vögel, Urania Verlag, Berlin 2000
  • Verhoef-Verhallen Esther, Zier-Vögel Enzyklopädie, Edition Dörfler Nebelverlag GmbH., Eggolsheim

Abkürzungen:

Männchen
♂ ♂ Männchen (Mehrzahl)
Weibchen
♀ ♀ Weibchen (Mehrzahl)
ausgestorben, ausgerottet
gefährdet
PK Prachtkleid (Sommer)
SK Schlichtkleid (Winter)
ad. adult (erwachsen)
juv. juvenil (jung)
immat. immatur (heranwachsend)

Einstufungskategorien der IUCN:

  • EX Extinct, ausgestorben: Das letzte Individuum dieses Taxons ist ausgestorben.
  • EW Extinct in the Wild, in freier Natur ausgestorben. Es gibt nur noch Arten dieses Taxons in Menschenobhut (Zoos, Tierparks etc.) bzw. wieder ausgewilderte Tiere
  • CR Critically Endangered, vom Aussterben bedroht. Es ist anzunehmen, dass diese Tierart in unmittelbarer Zukunft in der freien Natur aussterben wird.
  • EN Endangered, stark gefährdet: Es besteht die Gefahr, dass das Taxon in naher Zukunft in der freien Natur aussterben wird.
  • VU Vulnerable, gefährdet. Das Taxon läuft mittelfristig Gefahr, in freier Natur auszusterben.
  • LR Low Risk, Geringe Gefährdung. Ein Taxon, das vermutlich bedroht oder gefährdet ist, aber die Kriterien für CR, VU oder EN nicht erfüllt.
    • CD Conservation dependent, von Schutzmaßnahmen abhängig: Taxa, die durch taxon- oder habitatspezifische Schutzmaßnahmen betreut werden, ohne die sie innerhalb von fünf Jahren in eine der oben genannten Kategorien eingestuft werden müssen.
    • NT Near Threatened, Vorwarnliste: Taxa, die nicht in die Kategorie CD fallen, aber selten und möglicherweise bald gefährdet sind und deshalb auf der Vorwarnliste stehen.
    • LC Least Concern, Bestand noch nicht Besorgnis erregend: Taxa, die in keine der beiden eben genannten Kategorien fallen.