ANIMAL PLANETS - Kräuselhaubenperlhuhn (Guttera pucherani)


Systematik Vögel

Kräuselhaubenperlhuhn (Guttera pucherani): Federkamm, aus kurzen, lockigen Dunen; anzufinden in Schwärmen von 10 bis 30 Vögel. Das Gefieder ist insgesamt schwärzlich mit dichten weißen Flecken. Das Kräuselhauben-Perlhuhn hat einen charakteristischen schwarzen Kamm auf der Oberseite seines Kopfes, dessen Form von kleinen lockigen Federn nach unten je nach Unterart variiert.

BEZEICHNUNG IN:

Englisch: Crested Guineafowl

Kräuselhauben-Perlhuhn
© eboy: Kräuselhauben-
   Perlhuhn
   Quelle: pixelio.de

STECKBRIEF

  • Verbreitung:
    Afrika (Guinea im Westen bis östliches Afrika und südwärts bis KwaZulu Natal)
  • Lebensraum:
    Waldränder und Galeriewälder, auch dichter Regenwald bis in 2200m Höhe.
  • Länge:
    46 - 56 cm
  • Gefieder:
    schwarz mit blassblauer Perlung
  • Gewicht:
    720 - 1540 g
  • Gelege:
    10 bis 14 Eier
  • Eigewicht:
  • Brutdauer:
    23 Tage
  • Nahrung:
  • Schutzstatus:

UNTERARTEN DES KRÄUSELHAUBENPERLHUHNS:


Die intraspezifische Taxonomie des Kräuselhaubenperlhuhns war Gegenstand heftiger Debatten, aber jüngste Behörden akzeptieren fünf Unterarten. Visuelle Unterschiede zwischen den Unterarten, zusätzlich zu der Form des Kammes, sind in der Farbe und Position der Patches auf der ansonsten grau-blauen Hals und Gesicht zu finden. Solche Patches variieren von fast weiß bis gelb zu rot. Die nominieren Unterart findet sich in Ostafrika von Somalia bis Tansania und ist unverwechselbar mit einem grau-blauen Hals und umfangreiches rot im Gesicht.

Die Kenya Crested Guineafowl hat ein bläuliches Gesicht und Hals. Der Nacken ist bei einigen Unterarten sehr schwach graugelb (fast weiß) und der Hals bei anderen ist rot. Die Art ist monogam mit wahrscheinlich starke und lang anhaltende Paarbindung. Das Nest ist gut versteckt im hohen Gras oder unter einem Busch, Eier variieren von fast Weiß bis gelbbraun.

  • Malawi Crested Guineafowl (Guttera pucherani barbat ) - (Ghigi, 1905) - südöstliches Tansania bis östliches Mozambique und Malawi
  • (Guttera pucherani edouardi) - (Hartlaub, 1867) - östliches Sambia bis Mozambique und NO-Südafrika
  • Kenya Guineafowl (Guttera pucherani pucherani) - (Hartlaub, 1861) - Somalia bis Tansania, Sansibar und Tumbatu Insel
  • Sclater's Crested Guineafowl (Guttera pucherani sclateri) - (Reichenow, 1898) - nördwestliches Kamerun
  • Lindi Crested Guineafowl (Guttera pucherani verreauxi) - (Elliot, 1870) - Guinea-Bissau bis westliches Kenia, Angola, Sambia

LITERATUR:

  • Pierandrea Brichetti, Vögel - In Garten, Park und freier Natut, Neuer Kaiser Verlag, Klagenfurt 2002
  • Joseph Forshaw, Vögel - Enzyklopädie der Tierwelt, Orbis Verlag ein Unternehmen der Verlagsgruppe Random House GmbH., München 2003
  • Bernhard Grzimek, Grzimeks Tierleben - Vögel 1, Band 7, Lizenzausgabe für Weltbildverlag, Augsburg 2000
  • Hermann Heinzel, Richard Fitter, John Parslow, Pareys Vogelbuch, Parey Buchverlag Berlin, Berlin - Wien 1996
  • Redaktionsbüro LOOP, Der Brockhaus - Tiere und Pflanzen, F.A. Brockhaus GmbH, Mannheim 2001
  • Christopher Perrins (Hg.), Vögel der Welt, BLV Verlagsgesellschaft mbH., München 2004
  • Dr. Hans Petzsch, Urania Tierreich - Vögel, Urania Verlag, Berlin 2000
  • Verhoef-Verhallen Esther, Zier-Vögel Enzyklopädie, Edition Dörfler Nebelverlag GmbH., Eggolsheim

Abkürzungen:

Männchen
♂ ♂ Männchen (Mehrzahl)
Weibchen
♀ ♀ Weibchen (Mehrzahl)
ausgestorben, ausgerottet
gefährdet
PK Prachtkleid (Sommer)
SK Schlichtkleid (Winter)
ad. adult (erwachsen)
juv. juvenil (jung)
immat. immatur (heranwachsend)

Einstufungskategorien der IUCN:

  • EX Extinct, ausgestorben: Das letzte Individuum dieses Taxons ist ausgestorben.
  • EW Extinct in the Wild, in freier Natur ausgestorben. Es gibt nur noch Arten dieses Taxons in Menschenobhut (Zoos, Tierparks etc.) bzw. wieder ausgewilderte Tiere
  • CR Critically Endangered, vom Aussterben bedroht. Es ist anzunehmen, dass diese Tierart in unmittelbarer Zukunft in der freien Natur aussterben wird.
  • EN Endangered, stark gefährdet: Es besteht die Gefahr, dass das Taxon in naher Zukunft in der freien Natur aussterben wird.
  • VU Vulnerable, gefährdet. Das Taxon läuft mittelfristig Gefahr, in freier Natur auszusterben.
  • LR Low Risk, Geringe Gefährdung. Ein Taxon, das vermutlich bedroht oder gefährdet ist, aber die Kriterien für CR, VU oder EN nicht erfüllt.
    • CD Conservation dependent, von Schutzmaßnahmen abhängig: Taxa, die durch taxon- oder habitatspezifische Schutzmaßnahmen betreut werden, ohne die sie innerhalb von fünf Jahren in eine der oben genannten Kategorien eingestuft werden müssen.
    • NT Near Threatened, Vorwarnliste: Taxa, die nicht in die Kategorie CD fallen, aber selten und möglicherweise bald gefährdet sind und deshalb auf der Vorwarnliste stehen.
    • LC Least Concern, Bestand noch nicht Besorgnis erregend: Taxa, die in keine der beiden eben genannten Kategorien fallen.