ANIMAL PLANETS - Geierperlhuhn (Acryllium vulturinum)


Systematik Vögel

Geierperlhuhn (Acryllium vulturinum): sind die größten und auffälligsten bodenbewohneten Perlhühner; kastanienbraune Federn die bandförmig über den Hinterkopf von einem zum anderen Ohr verlaufen; ihr Nackengefieder besteht aus schwarzen, weißen und cobaltblauen Federn; rote Augen; Ansätze von Hautlappen; Ähnlickeit (Köpfe) mit den Geiern; einige Hubbel (keine Sporne) am Tarsus; leben in Gruppen bis zu dreißig Tiere; vermeiden offene Gebiete zu durchqueren. Kommt tagelang ohne Trinkwasser aus.

BEZEICHNUNG IN:

Englisch: Vulturine Guineafowl

Geierperlhuhn
© Manfred Werner/Tsui:
   Geierperlhuhn
   Quelle: pixelio.de

STECKBRIEF

  • Verbreitung:
    Ostafrika (Äthiopien, Somalia, Uganda, Tansania und Kenia)
  • Lebensraum:
    Steppen, Halbwüsten
  • Länge:
    60 - 72 cm
  • Gefieder:
    Brust leuchtend hellblau, bandartig verlängerte Federn des Unterhalses weiß-schwarz-blau gestreift. Die Geschlechter sind äußerlich kaum zu unterscheiden.
  • Gewicht:
    ca. 500 g
  • Gelege:
    13 bis 15, cremefarben
  • Brutdauer:
    23 - 28 Tage
  • Nahrung:
    Blüten, Heuschrecken, Samen, Schnecken und Insekten
  • Schutzstatus:
    Weißbrust-Perlhuhn wird als "gefährdet" eingestuft

LITERATUR:

  • Pierandrea Brichetti, Vögel - In Garten, Park und freier Natut, Neuer Kaiser Verlag, Klagenfurt 2002
  • Joseph Forshaw, Vögel - Enzyklopädie der Tierwelt, Orbis Verlag ein Unternehmen der Verlagsgruppe Random House GmbH., München 2003
  • Bernhard Grzimek, Grzimeks Tierleben - Vögel 1, Band 7, Lizenzausgabe für Weltbildverlag, Augsburg 2000
  • Hermann Heinzel, Richard Fitter, John Parslow, Pareys Vogelbuch, Parey Buchverlag Berlin, Berlin - Wien 1996
  • Redaktionsbüro LOOP, Der Brockhaus - Tiere und Pflanzen, F.A. Brockhaus GmbH, Mannheim 2001
  • Christopher Perrins (Hg.), Vögel der Welt, BLV Verlagsgesellschaft mbH., München 2004
  • Dr. Hans Petzsch, Urania Tierreich - Vögel, Urania Verlag, Berlin 2000
  • Verhoef-Verhallen Esther, Zier-Vögel Enzyklopädie, Edition Dörfler Nebelverlag GmbH., Eggolsheim

Abkürzungen:

Männchen
♂ ♂ Männchen (Mehrzahl)
Weibchen
♀ ♀ Weibchen (Mehrzahl)
ausgestorben, ausgerottet
gefährdet
PK Prachtkleid (Sommer)
SK Schlichtkleid (Winter)
ad. adult (erwachsen)
juv. juvenil (jung)
immat. immatur (heranwachsend)

Einstufungskategorien der IUCN:

  • EX Extinct, ausgestorben: Das letzte Individuum dieses Taxons ist ausgestorben.
  • EW Extinct in the Wild, in freier Natur ausgestorben. Es gibt nur noch Arten dieses Taxons in Menschenobhut (Zoos, Tierparks etc.) bzw. wieder ausgewilderte Tiere
  • CR Critically Endangered, vom Aussterben bedroht. Es ist anzunehmen, dass diese Tierart in unmittelbarer Zukunft in der freien Natur aussterben wird.
  • EN Endangered, stark gefährdet: Es besteht die Gefahr, dass das Taxon in naher Zukunft in der freien Natur aussterben wird.
  • VU Vulnerable, gefährdet. Das Taxon läuft mittelfristig Gefahr, in freier Natur auszusterben.
  • LR Low Risk, Geringe Gefährdung. Ein Taxon, das vermutlich bedroht oder gefährdet ist, aber die Kriterien für CR, VU oder EN nicht erfüllt.
    • CD Conservation dependent, von Schutzmaßnahmen abhängig: Taxa, die durch taxon- oder habitatspezifische Schutzmaßnahmen betreut werden, ohne die sie innerhalb von fünf Jahren in eine der oben genannten Kategorien eingestuft werden müssen.
    • NT Near Threatened, Vorwarnliste: Taxa, die nicht in die Kategorie CD fallen, aber selten und möglicherweise bald gefährdet sind und deshalb auf der Vorwarnliste stehen.
    • LC Least Concern, Bestand noch nicht Besorgnis erregend: Taxa, die in keine der beiden eben genannten Kategorien fallen.