ANIMALS PLANET - Elch, Elen


Elch
© Richrd: Elch
   Quelle: pixelio.de

SYSTEMATIK

  • Klasse:
    Säugetiere (Mammalia)
  • Ordnung:
    Paarhufer (Artiodactyla)
  • Unterordnung:
    Wiederkäuer (Ruminantia)
  • Familie:
    Hirsche (Cervidae)
  • Unterfamilie:
    Trughirsche (Capreolinae)
  • Gattung:
    Elche (Alces)
  • Art:
    Elch (Alces alces), Linnaeus, 1758

TAXONOMIE

Wie bei den meisten Tierarten gibt es über die genaue Zahl der Unterarten keine Einigkeit unter Zoologen. So gibt es beispielsweise Auffassungen, nach denen alle nordamerikanischen Elche in Wirklichkeit zu einer einzigen Unterart zusammengefasst werden müssten. Einige teilen die Elche auf zwei Arten auf, den Eurasischen Elch (Alces alces) und den Amerikanischen Elch (Alces americanus).

Unterarten:

Europäischer Elch: (Alces alces alces), Linnaeus, 1758
Pl, S, N, Fin, N-Rus, LT, LV, Est
Amur-, Ussuri- oder Zwerg-Elch: (Alces alces cameloides), Milne-Edwards, 1867
Mongolei, Mandschurei
Jakutischer Elch: (Alces alces pfizenmayeri), Zukowsky, 1910
westliches Sibirien
Kamtschatka bzw. Tschukotka E.: (Alces alces buturlini), Chernyavsky & Zheleznov, 1982
östliches Sibirien
Alaska Elch, Yukon Elch: (Alces alces gigas), Miller, 1899
Alaska, Yukon
Yellowstone, Felsengebirge oder Shiras Elch: (Alces alces shirasi), Nelson, 1914
NW-USA, südliches Alberta
Ostkanadischer Elch: (Alces alces americanus), Clinton, 1822
O-Kanada, Maine
Westkanadadischer oder Manitoba Elch: (Alces alces andersoni), Peterson 1950
W-Kanada, Minnesota
Kaukasus Elch: (Alces alces caucasicus), N. Werestschagin, 1955
(im frühen 19. Jhdt. ausgerottet)

Kaukasischer Elch, Kaukasus Elch
(Alces alces caucasicus), N. Werestschagin, 1955

Die Heimat des Kaukasischen Elches waren die Wäldern des nördlichen Kaukasus, die Ebenen im nördlichen Vorland, die Galeriewäldern und Rohrbeständen am Terek und Kuban, der Unterlauf des Don und in der Kolchischen Niederung. Durch Überjagung durch den Menschen wurde diese Unterart zu Beginn des 19. Jahrhunderts ausgerottet.

Ostsibirischer oder Jakutischer Elch
(Alces alces pfizenmayeri), Zukowsky, 1910
Die kapitalen Elche, die zur Unterart Ostsibirischer Elch gehören, leben östlich des Jenissei, im Fernen Osten außer im Amur- und Ussurigebiet, und in den nördlichen Grenzgebieten der Mongolei (Kosogolgebiet, Changai, Chentei). Die größten Elche kommen in der Magadansker Region, in Jakutien und in der Nordgebieten der Irkutsker Region vor.

Zwerg- oder Ussuri-Elch
(Alces alces cameloides), Milne-Edwards, 1867

Der Ussuri-Elch lebte im Khyangan Gebirge in der östlichen Mongolei, im Nordosten Chinas, in der Mandschurai, im O-Russland (Ussuri- und Amurgebiet nordwärts bis zum Stanowoigebirge und zur Wasserscheide der Lena). Der Ussuri-Elch heute zu den gesetzlich geschützten Tierarten.

Kamtschatka-Elch
(Alces alces buturlini), Chernyavsky & Zheleznov, 1982

Diese Unterart kommt im NO-Russland auf der Kamtschatka-Halbinsel in es zwei Verbreitungsgebieten vor, das nördliche reicht von N-Kamtschatka bis zum Penzhina-Fluss, an der Grenze zu Tschukotka, das südliche erstreckt sich ca. 300 bis 600 km nördlich von Petropawlowsk.

Alaska Elch
(Alces alces gigas), Miller, 1899

Der Alaska Elch ist die größte Unterart N-Amerikas. Man findet sie in Alaska, im Yukon-Gebiet, im NW-Alaskas und in NW-Kanada. Die Elchpopulation in Alaska liegt zwischen 155.000 und 175.000 Tieren.

Yellowstone oder Shiras Elch
(Alces alces shirasi), Nelson, 1914

Diese Unterart wird Yellowstone Elch, Felsengebirge Elch, Wyoming-Elch oder Shiras-Elch (George Shiras, einem Pionier der Tierfotografie) genannt und kommt vor allem in den Rocky-Mountains vor. Weiters findet man ihn im W-Wyoming, im Osten und Südosten von Alberta und im SO-British Columbia, in Colorado, Idaho, Montana, Utah und Washington. Die Population liegt in Wyoming bei 15.000 Tieren.

Westkanadischer Elch oder Manitoba Elch
(Alces alces andersoni),

Der Westkanadadischer Elch lebt heute im nördlichen North Dakota, Minnesota, Wisconsin und Michigan sowie im nordwestlichen Ontario, Manitoba, Saskatchewan, Alberta, British Columbia, in den Northwest Territories und im östlichen Yukon-Gebiet.

Ostkanadischer Elch
(Alces alces americana/americanus)

Das Verbreiterungsgebiet des Ost-Kanada Elches befindet sich in den südlichen Appalachen, in Teile von New York, Massachusetts, Vermont, Maine, New Hampshire, New Brunswick, Québec und das östliche Ontario. Die Population liegt in Maine bei 30.000 Tieren. Durch die Einbürgerung von Elchen auf Neufundland, hat sich aus diesen wenigen Tieren eine Population gebildet von etwa 120.000 - 150.000 Elche.

ANATOMIE:

Der große, lang gestreckte Kopf hat eine breite, nach vorne absinkende Stirn, eine schmale Nase und einen langen Nasenspiegel (Muffel) und eine hängende Schnauze. Besonderes Merkmal ist sein ausgeprägter Kehlsack, auch »Glocke« genannt.

Er hat relativ kleine, braune Augen von ca. 4 cm Ø, waagrechte-ovale Pupillen und lange Wimpern. Seine Netzhaut besteht aus vielen Stäbchen (Hell-/Dunkelsehen!) und aus wenigen Zapfen (Farbsehen!). Das Sehvermögen ist der Dämmerungszeit bzw. im Dunkeln angepasst! Seine Augen beginnen im Dunkeln zu leuchten. Ursache ist der »Spiegel« (tapetum lucidum) im hinteren Teil des Augapfels. Durch diesen »Spiegel« passiert das Licht die Netzhaut zweimal. Obwohl seine Augen sich seitlich am Kopf befinden und er einen Sehwinkel von 360° umfasst, kann er Personen bzw. Gegenstände, die sich seitlich von ihm befinden, nicht einwandfrei erkennen. Auch nach unten ist sein Sichtfeld durch die ovalen Pupillen eingeschränkt.
 
Der Nasenspiegel ist mit zahlreichen Tasthärchen besetzt und die sehr großen, weit geöffneten Nasenlöcher sind nach vorne gerichtet. Der vordere Rand ist abgerundet und nach hinten verengen sie die Nasenlöcher und laufen spitz aus. Dadurch ist es dem Elch möglich auch von hinten kommende Witterung aufzunehmen und nicht nur das Objekt zu bestimmen, sondern auch die Entfernung. Seine Nasengänge sind verzweigt, um die Atemluft um etwa 15 Grad zu erwärmen bevor sie in die Lungen gelangt, und um so Temperaturen von minus 50 Grad Celsius zu überleben. Seine behaarten, gut entwickelten, breiten, spitz zulaufenden Ohren sind stets in Bewegung. Er kann ein Ohr nach vorne und das andere nach hinten richtend und fast in einem kompletten Kreis bewegen. Die Fähigkeit schwache, niedrigfrequente Laute zu hören, ermöglicht dem Elch über eine Entfernung von bis zu 3 km miteinander zu kommunizieren.

Sein Gebiss besteht aus 32 Zähnen und zwar aus 12 breiten Backenzähnen im Oberkiefer und genauso vielen Backenzähnen im Unterkiefer und meist acht meißelförmigen Schneidezähnen (Unterkiefer). Im Oberkiefer befindet sich an Stelle der Schneide- bzw. Eckzähne eine harte unempfindliche Gaumenplatte.

Der Elch hat einen relativ kurzen und massigen Rumpf, einen gut entwickelten Brustkorb, eine sehr muskulöse Schulterpartie und eine breite Brust. Es ist sehr kräftig gebaut. Der hintere Teil des Rumpfes fällt nach hinten ab. Auf den Brustglieder der Wirbelsäule befinden sich lange Dornfortsätze an denen die Muskeln und Bänder ansetzen um das schwere Schaufelgeweih zu tragen. Dadurch entsteht dieser erhöhte Widerrist, der mit lockeren, sehr langen und oft abstehenden Haaren bedeckt ist (Elchbuckel). Das körperliche Wachstum eines Elchs ist mit dem 5. Lebensjahr abgeschlossen.

GRÖSSE, GEWICHT etc.:

Kopf-Rumpf-Länge: bis 300 cm
Schulterhöhe: 168 bis 230 cm
Beinlänge: 90 bis 110 cm
Schwanzlänge: 10 cm
Gewicht: 400 bis 800 kg (♀ circa 25% kleiner als ♂)
Geweih: groß, verzweigt und schaufelartig
Geweihenden: 18 - 20
Seine Körpergröße und sein Gewicht variieren je nach Unterart, Lebensraum und -bedingungen.

FELL:

Das relativ lange und braune Fell kommt in allen Farbschattierungen vor und kann, abhängig von der Jahreszeit, dem Alter des Tieres und dem Verbreitungsgebiet von einem hellen beigebraun über rötlich graubraun bis fast schwarz variieren.

Das wollig, weiche Fell der Kälber ist immer rötlich braun gefärbt und nach einigen Wochen färbt es sich in ein helleres rostbraun und das Elchkalb ist ungefleckt. Nach 3 1/2 Monaten ist der erste Fellwechsel abgeschlossen und die Fellfarbe wechselt in grau. Um die Augen herum ist das Fell des Kalbes dunkler und das Maul ist fast schwarz.Die entgütige dunkle Fellfarbe entwickelt sich erst im zweiten Lebensjahr.

Der Elch besitzt ein zweilagiges Fell. Das äußere Fellhaar ist grob und hart. Die einzelnen Haare sind dick, leicht gewellt und brüchig. Der Haarwechsel findet nur ein Mal im Jahr zwischen April und Juni statt. und danach ist das kurze, glatte Fell fast schwarz gefärbt. Immer Sommer ist das Fell dünkler, während im Winter die Haarspitzen ausbleichen, so dass sich das Fell aufhellt. Die hohlen Haaredes Fells und ihr Fettüberzug sorgen so für eine gute Isolierung gegen die Käte, schützen vor Nässe und sorgen auch für Auftrieb beim Schwimmen.

Im Winter sind die Haare der Körperoberseite etwa 10 cm lang, an den Körperseiten und am Bauch sind sie deutlich kürzer. Am Widerrist können sie eine Länge von 16 bis 18 cm erreichen, beim Alaska Elch sogar bis 25 cm. Die Länge der Grannenhaare des Widerristes beträgt um die 20 cm. Sie stehen dicht und sind nur wenig nach hinten gerichtet. Die verlängerten Nackenhaare bilden so eine Art Mähne, die bis zum Widerrist reicht.

VERBREITUNG:

Der Elch ist größte heute vorkommende Vertreter seiner Familie, ein in Eurasien und Nordamerika (nördlichen borealen Waldes und der Taigagebiete) beheimateter Hirsch.

LEBENSRAUM:

Die Wälder - auch boreale Wälder genannt - des kalten Nordens sind der Lebensraum des Elchs. Die Nadelwaldzone erstreckt sich 13.000 km über das ganze nördliche Eurasien und über Nordamerika. Er bevorzugt Habitate, die mit Seen und Sümpfen durchsetzt sind, zum Beispiel die Taiga - nach dem russischen Wort, das "Sumpfwald" bedeutet.

Der Elch zeigt dabei wenig Scheu vor dem Menschen und immer wieder in Vororten, in Parks sogar in Stadtzentrenund und man findet in auch auf Ackerflächen, um Rüben oder Hafer zu fressen.

LEBENSWEISE:

Elche sind Einzelgänger. Der Elch ist ein Waldtier und sowohl tag- als auch nachtaktiv. Da Elche nicht so viele Schweißdrüsen besitzen wie der Mensch, sind sie in der heißen Jahreszeit nachts und in den kühleren Morgen- und Abendstunden unterwegs um Nahrung zu suchen. Dabei wandert er auch in die Tundren und Buschzonen der Steppen. Auf freien Flächen frisst er nur im Schutz der Dunkelheit. Wenn Elche sich ungestört fühlen, sind sie weithin hörbar.

FORTPFLANZUNG:

Außerhalb der Paarungszeit leben die Elchbullen meist allein. Nur Jährlinge bleiben manchmal zusammen, nachdem sie von der Mutter verstoßen wurden. Bei Zweier- bzw. Dreiergruppen handelt es sich um Kühe und ihre Kälber. Dies sind die einzigen Gruppen, die fast ein ganzes Jahr zusammenhalten. Elchbullen zeigen kein Interesse an ihren Nachkommen. Elchkälber erfahren in den ersten Stunden nach der Geburt die Prägung auf die Mutter. Wenn Elchkälber in menschlicher Obhut geboren werden, kann diese Prägung kann auch auf Menschen erfolgen.
Tragzeit: 240 bis 250 Tage

NAHRUNG:

Elche sind Pflanzenfresser. Er ernährt sich von Wasserpflanzen (z. B. Seerosen), Schösslinge, Blatttriebe, Gräser, Flechten, Früchte, Pilze sowie Zweige und Blätter von Laubgehölzen. Im Herbst und Winter frisst der Elch auch Blaubeerreisig, Besenheide und junge Kieferntriebe. Der Elch ist ein Wiederkäuer.

FEINDE:

Feinde des Elches sind in Europa und Asien Braunbären und Wölfe und in Nordamerika Grizzlybären (Ursus arctos), Schwarzbären (Ursus americanus), Vielfraß, Wölfe und Pumas. Schwarzbären jagen die Jungtiere, Grizzlybären die Erwachsenen. Berichten zufolge, sollen im Meer schwimmende Elche von Killerwalen (Orcas angegriffen und verspeist worden sein.

Weitere Feinde des Elches sind

  • Parasiten, wie Milben [Acarus-Räude (Acarus ovis)],
  • Pilze [Elchflechte (Sabouraudites alcis)],
  • Großer Leberegel (Fasciola hepatica),
  • Elchleberegel (Parafasciolopsis fasciolaemorpha),
  • Winterzecke (Dermacentor albipictus),
  • Elchlausfliege,
  • Kriebelmücken (Simuliidae) und
  • Dasselfliegen (Oestridae).
Der schlimmste Feind des Elchs ist der Mensch und das nicht nur bei der Jagd, sondern auch im Straßenverkehr.

LEBENSERWARTUNG:

Die maximale Lebensdauer der Elche liegt in Freiheit bei 27 Jahren, es werden aber selten 15 Jahre überschritten.

DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH UND SCHWEIZ:

In Deutschland und Österreich und in der Schweiz finden sich Elche nur in Zoos und Wildparks.

ANMERKUNG:

Es gibt heute je eine Million Elche in Europa und in Nordamerika. Damit gilt der Elch global nicht als bedroht. Auf der Insel Neufundland wurden Elche durch den Menschen eingeführt und sind nun dort heimisch geworden. Auch in Neuseeland setzte man Elche aus, die nun dort aber offensichtlich ausgestorben sind.

Der Elchstamm hat sich seit dem zweiten Weltkrieg zahlenmäßig und ausbreitungsmäßig ausgeweitet. In Nordamerika geht man davon aus, dass sich die Anzahl Elche seitdem verdoppelt hat. In Nordamerika leben insgesamt ca. 25 Millionen Elche. Auch in Nordamerika nahm der Elch in der Vorzeit ein größeres Gebiet ein als heute und fand sich noch in Staaten wie Kalifornien, Colorado und Kentucky.

Die amerikanische Bezeichnung für den den Elch ist "Moose". Die nordamerikanischer Ureinwohner, die Algonquin Indianern, nannten ihn "mooswa" ODER mussee ("Tier, das Bäume entrindet"). Als Elk wird eine Hirschart (Wapiti) in den USA verstanden. In Großbritannien wird der Elch ebenfalls "elk" genannt, was zu Verwirrung zwischen Amerikanern und Engländern führt.

Der weibliche Elch wird "Elchkuh" bzw. "Elchtier", und der männliche wird "Elchhirsch", auch "Schaufler" bzw. Stangenelch ("Stangler"), genannt. Jungtiere nennt man "Elchkälber".

Weiße Elche aus West-Värmland/Schweden
Im der schwedischen Provinz Värmland gibt es ca. 30 bis 50 weiße Elche (Schimmel), aber auch gelbliche oder gescheckte. Dabei handelt es sich nicht um Albinos, denn die Elche haben blaue oder braune Augen. Es ist eine genetische Variation, die dort schon seit etwa hundert Jahren auftritt. Auch einen braunen Elch mit weißer Blesse hat man bereits gesehen. Diese Tiere werden seit den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts bei der Elchjagd in der Regel nicht mehr geschossen.
Eine absolute Seltenheit sind Albinos, die ein weißes Fell und die typischen roten Augen besitzen.

Abkürzungen:

Männchen
♂ ♂ Männchen (Mehrzahl)
Weibchen
♀ ♀ Weibchen (Mehrzahl)
ausgestorben, ausgerottet
gefährdet
PK Prachtkleid (Sommer)
SK Schlichtkleid (Winter)
ad. adult (erwachsen)
juv. juvenil (jung)
immat. immatur (heranwachsend)

Einstufungskategorien der IUCN:

  • EX Extinct, ausgestorben: Das letzte Individuum dieses Taxons ist ausgestorben.
  • EW Extinct in the Wild, in freier Natur ausgestorben. Es gibt nur noch Arten dieses Taxons in Menschenobhut (Zoos, Tierparks etc.) bzw. wieder ausgewilderte Tiere
  • CR Critically Endangered, vom Aussterben bedroht. Es ist anzunehmen, dass diese Tierart in unmittelbarer Zukunft in der freien Natur aussterben wird.
  • EN Endangered, stark gefährdet: Es besteht die Gefahr, dass das Taxon in naher Zukunft in der freien Natur aussterben wird.
  • VU Vulnerable, gefährdet. Das Taxon läuft mittelfristig Gefahr, in freier Natur auszusterben.
  • LR Low Risk, Geringe Gefährdung. Ein Taxon, das vermutlich bedroht oder gefährdet ist, aber die Kriterien für CR, VU oder EN nicht erfüllt.
    • CD Conservation dependent, von Schutzmaßnahmen abhängig: Taxa, die durch taxon- oder habitatspezifische Schutzmaßnahmen betreut werden, ohne die sie innerhalb von fünf Jahren in eine der oben genannten Kategorien eingestuft werden müssen.
    • NT Near Threatened, Vorwarnliste: Taxa, die nicht in die Kategorie CD fallen, aber selten und möglicherweise bald gefährdet sind und deshalb auf der Vorwarnliste stehen.
    • LC Least Concern, Bestand noch nicht Besorgnis erregend: Taxa, die in keine der beiden eben genannten Kategorien fallen.