Schwarzhalsschwan

- Der Schwarzhalsschwan (Cygnus melancoryphus) gehört zur Gattung der Schwäne (Cygnus). Er bewohnt etwa das gleiche Verbreitungsgebiet wie der Coscorobaschwan (Coscoroba coscoroba), und zwar den südamerikanischen Kontinent von mittleren Chile bis nach Feuerland, .
- SYSTEMATIK:
Klasse: Vögel (Aves)
Unterklasse: Neuvögel (Neornithes)
Ordnung: Wasser- und Wehrvögel, Gänse- bzw. Entenvögel (Anseriformes)
Familie: Enten, Gänse, Schwäne (Anatidae)
Unterfamilie: Gänse (Anserinae)
Gattungsgruppe: Schwäne (Cygnini)
Gattung: Echte Schwäne (Cygnus), Linné, 1758
Art: Schwarzhalsschwan (Cygnus melanocoryphus), Molina, 1782
STECKBRIEF SCHWARZHALSSCHWAN:
-
Verbreitung: S-Amerika (von Chile bis Feuerland, Falklandinseln)
Lebensraum: seichte Seen mit Süß- oder Brackwasserr
Größe: 110 bis 140 cm
Gewicht: 3,5 bis 6,5 kg
Gefieder: weiß Hals und Kopf schwarz
Gelege: 4 bis 8 Eier
Brutdauer: 5 bis 6 Wochen
Nahrung: Wasserpflanzen und Algen
Schutzstatus: nicht gefährdet
Abkürzungen:
- ♂Männchen
- ♂ ♂Männchen (Mehrzahl)
- ♀Weibchen
- ♀ ♀Weibchen (Mehrzahl)
- †ausgestorben, ausgerottet
- ♐gefährdet
- PKPrachtkleid (Sommer)
- SKSchlichtkleid (Winter)
- ad.adult (erwachsen)
- juv.juvenil (jung)
- immat.immatur (heranwachsend)
ANATOMIE:
LEBENSWEISE:
FORTPFLANZUNG:
NAHRUNG:
- ♂♂ sind deutlich größer als ♀♀. Der Kopf und Hals sind schwarz gefärbt, das Gefieder ist weiß. Das Auge wird von einem schmalen horizontalen weißen Augenstreif eingerahmt. Der graue Schnabel besitzt an der Basis einen großen, roten fleischigen Höcker und er hat einen recht kurzen Hals, kurze Flügel und kurze fleischfarbene Beine.
LEBENSWEISE:

- Der Schwarzhalsschwan ist außerhalb der Brutzeit ein recht geselliges Tier. Die Winterquartiere des Schwarzhalsschwans befinden sich in nach Paraguay und in Südostbrasilien. Sie halten sich oft in Gruppen von bis zu 50 Tieren auf. In Monaten vollgekommener Hitze und Dürre hat man schon Ansammlungen von über 1.000 Tieren gesehen.
FORTPFLANZUNG:
- Die Brutzeit dauert von Juli bis den November hinein. Das Nest wird im Uferröhricht oder auf kleinen Inseln gebaut. Das Weibchen legt 3-8 Eier. Die Brutdauer beträgt etwa 5 Wochen. Während das Weibchen brütet, wird es vom Männchen sorgsam bewacht. Die grau gefärbten Küken sind Nestflüchter. Die Jungtiere werden oft von den Eltern am Rücken, tief unter den schützenden Flügelfedern versteckt, getragen. Sie sind nach 3 Monaten flügge. Die Gesamtpopulation des Schwarzhalsschwan wird von der IUCN auf 26.000 bis 100.000 Tiere geschätzt. Die Art gilt als nicht gefährdet.
NAHRUNG:
- Der Trauerschwan ernährt sich von Wasserpflanzen und Algen, die er aus dem seichten Wasser gründelnd heraufholt.
- Literatur:
- Pierandrea Brichetti, Vögel - In Garten, Park und freier Natut, Neuer Kaiser Verlag, Klagenfurt 2002
- Joseph Forshaw, Vögel - Enzyklopädie der Tierwelt, Orbis Verlag ein Unternehmen der Verlagsgruppe Random House GmbH., München 2003
- Bernhard Grzimek, Grzimeks Tierleben - Vögel 1, Band 7, Lizenzausgabe für Weltbildverlag, Augsburg 2000
- Hermann Heinzel, Richard Fitter, John Parslow, Pareys Vogelbuch, Parey Buchverlag Berlin, Berlin - Wien 1996
- Redaktionsbüro LOOP, Der Brockhaus - Tiere und Pflanzen, F.A. Brockhaus GmbH, Mannheim 2001
- Christopher Perrins (Hg.), Vögel der Welt, BLV Verlagsgesellschaft mbH., München 2004
- Dr. Hans Petzsch, Urania Tierreich - Vögel, Urania Verlag, Berlin 2000
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Die Fotos auf dieser Seite stammen von PIXELIO
titel: © FotografInnen
Schwarzhalsschwan (Bild oben): Templermeister / PIXELIO
Schwarzhalsschwan (Bild unten): Eddy / PIXELIO
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