SCHOPFWACHTEL (Callipepla californica)
- Die Schopfwachtel (Callipepla californica), auch Kalifornische Schopfwachtel, gehört zur Familie der Zahnwachteln (Odontophoridae) und zur Gattung der Zahnwachteln (Callipepla).
Ihr Verbreitungsgebiet umfasst die nordamerikanische Westküste. Sie wurde erfolgreich auf Hawaii, Utah, New Mexico, British-Kolumbien, Neuseeland, Frankreich (Korsika), Chile und Argentinien eingebürgert.
Schopfwachteln sind als Ziervogel sehr beliebt und lassen sich sehr gut in Volieren gemeinsam mit baumbewohnenden Vogelarten halten. Die Haltung mit anderen Hühnervögeln ist nicht empfehlenswert.
- SYSTEMATIK:
Unterstamm: 2.30em; ">Wirbeltiere (Vertebrata)
Überklasse: 3.00em; ">Kiefermäuler (Gnathosomata)
Reihe: 6.44em; ">Landwirbeltiere (Tetrapoda)
Klasse: 5.76em; ">Vögel (Aves)
Unterklasse: 2.44em; ">Neuvögel (Neornithes)
Ordnung: 4.60em; ">Hühnervögel (Galliformes)
Unterordnung: 1.40em; ">Eigentliche Hühnervögel (Galli)
Familie: Zahnwachteln, Waldwachteln (Odontophoridae), Gould, 1844
Gattung: 5.00em; ">Zahnwachteln (Callipepla), Bonnaterre, 1791
Art: 7.80em; ">Schopfwachtel (Callipepla californica), (Shaw, 1798)
STECKBRIEF:
-
Verbreitung: Westliche USA, Mexiko
Lebensraum: Trockengebiete, Eichenwälder und Hartlaubgehölzer
Größe: etwa 25 cm
Stimme: Ruf dreisilbrig »quä-quer-go«
Gelege: 9 bis 17 weiße, bränlich gefleckte Eier
Brutdauer: 22 bis 23 Tage
Abkürzungen:
- ♂Männchen
- ♂ ♂Männchen (Mehrzahl)
- ♀Weibchen
- ♀ ♀Weibchen (Mehrzahl)
- †ausgestorben, ausgerottet
- ♐gefährdet
- PKPrachtkleid (Sommer)
- SKSchlichtkleid (Winter)
- ad.adult (erwachsen)
- juv.juvenil (jung)
- immat.immatur (heranwachsend)
- SYSTEMATIK nach B. GRZIMEK:
Klasse: 5.76em; ">Vögel (Aves)
Unterklasse: 2.44em; ">Neuvögel (Neornithes)
Ordnung: 4.60em; ">Hühnervögel (Galliformes)
Unterordnung: 1.40em; ">Eigentliche Hühnervögel (Galli)
Familie: 5.20em; ">Fasanenartige (Phasianidae)
Unterfamilie: 2.25em; ">Feldhühner (Perdicinae)
Gattungsgruppe: 0.09em; ">Zahnwachteln (Odontophorini)
Gattung: 5.00em; ">Schopfwachteln (Lophortyx)
Art: 7.80em; ">Kalifornische Schopfwachtel (Lophortyx californica), (Shaw, 1798)
ANATOMIE:
- Der Kehlfleck der ♂ ist schwarzweiß und der Scheitelkopf schwarz und lang und bei den ♀ hingegen kurz und braun. ♂ und ♀ sind gleich gefärbt, das Federkleid der Weibchen ist jedoch etwas matter. Gefieder vorwiegend grau und mit nach vorne gebogener Feder auf dem Kopf.
LEBENSWEISE:
-
In Eichenwälder und Hartlaubgehölzen des nordamerikanischen, pazifischen Küstengebietes ist die Kalifornische Schopfwachtel anzutreffen. Sie bewohnen auch Weinberge, Gärten und Parkanlagen der Städte.
Die Balz der Männchen beginnt anfangs April mit ihren »kah-ah«-Rufen. Beim Balzen verneigt sich das Männchen vor dem Weibchen und umtanzt sie mit kicherden und plauderten Töne. Schopfwachteln können sehr gut fliegen. Sie leben nicht nur am Boden, sondern auch auf den Bäumen. Nachts suchen sie einen hochgelegenen, geschützten Schlafplatz auf. Im Herbst schließen sich fünf bis sechs Familien mit durchschnittlich neun Jungen zu Winterschwärmen zusammen und verteidigen ein Revier von ungefähr drei Kilometer Durchmesser.
FORTPFLANZUNG:
- Sie sind Bodenbrüter, die ihr Nest versteckt in Bodenmulden anlegen und mit Blättern und Halmen auspolstern. Die Henne legt zwischen 9 und 17 weiße, bränlich gefleckte Eier an einer geschützten Stelle in eine flache Erdmulde. Die Brutdauer beträgt 22 bis 23 Tage. wenn die Henne verunglückt übernimmt der Hahn die Aufzucht.
Da die Wachtelküken Nestflüchter sind und sofort nach dem Schlüpfen mit der Futtersuche beginnen ist dies kein Problem. Nach fünfzehn Tagen sind die Küken bereits flügge und besorgen sich Nahrung bereits selbst und mit vier Wochen bereits selbständig.
NAHRUNG:
- Sämereien
HALTUNG:
- Die Schopfwachtel kann in einer Gemeinschaftsvoliere untergebracht werden, da die fliegenden Mitbewohner in Ruhe gelassen werden. Sie können in einer geräumigen und mit Sträuchern bepflanzten Außenvoliere mit einem gut geschützten Schlag untergebracht werden. Diese Wachtelart ist sehr empfindlich gegen Feuchtigkeit und die Außenvoliere sollte zum Teil überdacht werden. Sie nehmen gerne Sandbäder.
ZUCHT:
- Die Henne legt sechs bis zehn Eier an einer geschützten Stelle. Die Eier sind grünlich bis cremefarben mit dunklen Flecken. Die Brutzeit beträgt ungefähr 17 Tage. Die Wachtelküken sind Nestflüchter und folgen der Mutter sofort. Nach vier Wochen besorgen sich die Jungen bereits selbst Nahrung und können von den Eltern getrennt werden.
Als Nahrung eignet sich eine Saatmischung, Grünfutter, lebende Insekten und Universalfutter, ebenso Grit und "Magenkiesel" (Kalkbedarf!). Küken lassen sich mit Insekten, tropischen Sämereien, Aufzucht- und Weichfutter leicht aufziehen.
- Literatur:
- Pierandrea Brichetti, Vögel - In Garten, Park und freier Natut, Neuer Kaiser Verlag, Klagenfurt 2002
- Joseph Forshaw, Vögel - Enzyklopädie der Tierwelt, Orbis Verlag ein Unternehmen der Verlagsgruppe Random House GmbH., München 2003
- Bernhard Grzimek, Grzimeks Tierleben - Vögel 1, Band 7, Lizenzausgabe für Weltbildverlag, Augsburg 2000
- Hermann Heinzel, Richard Fitter, John Parslow, Pareys Vogelbuch, Parey Buchverlag Berlin, Berlin - Wien 1996
- Redaktionsbüro LOOP, Der Brockhaus - Tiere und Pflanzen, F.A. Brockhaus GmbH, Mannheim 2001
- Christopher Perrins (Hg.), Vögel der Welt, BLV Verlagsgesellschaft mbH., München 2004
- Dr. Hans Petzsch, Urania Tierreich - Vögel, Urania Verlag, Berlin 2000
- Verhoef-Verhallen Esther, Zier-Vögel Enzyklopädie, Edition Dörfler Nebelverlag GmbH., Eggolsheim
Hinweis:
Wenn Sie an einer freien Mitarbeit interessiert sind, hervorragende Fotos zu den einzelnen Tierarten bzw. -rassen besitzen und sie mir kostenlos zur Verfügung stellen wollen oder eine Frage bezüglich dieser Webseite haben, senden Sie mir bitte eine E-Mail.
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