
- Die Amphibien (Lurche) waren die ersten Wirbeltiere die ans Land gingen. Heute sind sie zwar Landbewohner, sie können den Sauerstoff der Luft atmen und auch Nahrung vom Land fressen, doch sind sie noch immer vom Wasser abhängig. Das Herz und der Kreislauf der Lurchen ist einfacher gebaut. Sie haben eine Lunge, eine nackte drüsenreiche Haut, zwei Paar Gliedmaßen, die in drei Abschnitte gegliedert sind: Oberarm, Unterarm und Hand bzw. Oberschenkel, Unterschenkel und Fuß.
Amphibien besitzen keine Körpertemperaturregelung, sie sind ectotherm, d.h. ihre Körpertemperatur kann nicht wesentlich von der Umgebungstemperatur abweichen. Ihre Eier besitzen keine feste Schale und so werden sie zum Schutz vor Austrocknung noch im Wasser abgelegt. Das Gelege wird wie bei den Fischen als Laich bezeichnet. Aus dem Ei schlüpft eine Larve. die Larve wächst heran und die Metamorphose zum Frosch oder zum Salamander beginnt. Dabei werden ganze Organsysteme ausgetauscht, vom Wasser- zum Landbewohner, vom Schwimmer zum Hüpfer bzw. Kriecher.

- Die etwa 3000 Arten der Amphibien (Lurche) werden in drei große Gruppen gegliedert: die Ordnung der Schleichenlurche (Gymnophiona) mit ca. 200 Arten in drei Familien, die Ordnung der Schwanzlurche (Caudata) in acht Familien und die Ordnung der Froschlurche (Salientia) mit ca. 2500 Arten in 15 Familien.
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Titel: © FotografInnen
Frosch: Frank Hollenbach / PIXELIO
Blauer Pfeilgiftfrosch (Dendrobates): Eddy / PIXELIO
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