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HAUS- bzw. HEIMTIERE

- Katzen: Vor etwa 1800 Jahren begannen die Ägypter damit, die nubische Falbkatze zu domestizieren. Bei Ausgrabungen fand man Katzen alleine oder mit den Pharaonen zusammen begraben. Im Ägypten der 12. Dynastie erreichte der Katzenkult seinen Höhepunkt. Im 15. Jhdt. vor Christus waren Katzen nicht nur vollständig domestiziert, sie wurden auch als heilige Tiere verehrt.

- HUNDE: Hunde (Canidae) sind eine Familie innerhalb der Überfamilie der Hundeartigen (Canoidea), wie auch Füchse, Schakal, Kojoten, Wölfe und unser Haushund. Bei Haushunden gilt eine Rasse als solche, wenn sie durch einen Zuchtverband, durch einen Züchter oder von Einzelpersonen, definiert wurde.

- Maus: Unsere als Haustiere gehalten Farbmäuse stammen alle von der Hausmaus (Mus musculus) ab. Farbmäuse gibt es in über 20 verschiedenen Farbvarianten. Mäuse sind gesellige Tiere und leben am liebsten in einer großen Mäusefamilie. Farbmäuse gibt es in Schwarz, Blaugrau, Silbergrau, Dunkelbraun, Hellbraun, Wildfarben und Gelb.

- Rennmaus oder Gerbil: Rennmäuse erfreuen sich wachsender Beliebtheit, sie sind tagaktiv, werden zahm und sind sehr verspielt. Sie gehören zu den Wühlmäusen. Im Verhalten sind sie den Hamstern ähnlich und wühlen lieber herum. Rennmäuse werden vier Jahre alt. Die in Zoogeschäften erhältliche Rennmäuse sind Nachkommen der Mongolischen Rennmaus (Meriones unguiculatus), eine Unterart der Sandmaus.

- Ratten: Ratten erfeuen sich immer mehr der Gunst vieler Kinder und werden zunehmend als Haustiere geschätzt. Sie sind sehr verspielt und im Vergleich zu anderen Kleinsäugern geradezu intelligent. Die Farbratte ist ein reinliches Tier. Sie stammen von der asiatischen Wanderratte (Rattus norvegius) und nicht von der europäischen Hausratte (Rattus rattus) ab.

- Hamster: Den Hamster kennt man in Europa erst seit ca. 50 Jahren. Er stammt aus Syrien, China und Sibirien. Man unterscheidet zwischen Zwerg- und Goldhamster (Mesocricetus auratus). Sie sind nachtaktive Tiere, werden sehr zahm und freunden sich schnell mit ihren Besitzern an.

- Meerschweinchen: Sie werden zunehmend als Haustiere geschätzt. Die Andenbewohner domestizierten die Meerschweinchen lange vor den Europäern und gehören zu den Meerschweinchenartigen (Caviomorpha), wie auch die Agutis [Goldhasen], Maras [Pampashasen] und das Wasserschwein. Sie sind gesellige Tiere und sollten nicht alleine gehalten werden.

- Chinchilla: Chinchillas (Chinchillidae) sind eine Nagetierfamilie aus der Unterordnung der Stachelschweinverwandten (Hystricomorpha). Die Familie umfasst sechs Arten in drei Gattungen, von denen die Eigentlichen Chinchillas (Chinchilla) als Haus- und Pelztier am bekanntesten sind. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst das südliche Peru, Bolivien, Argentinien und Chile.

- Streifenhörnchen: Streifen-, Backenhörnchen oder Chipmunks (Tamias) sind eine Gattung der Hörnchen (Sciuridae). Die meisten der 25 Arten sind in Nordamerika heimisch, und nur eine Art in Eurasien, das Asiatische Streifenhörnchen, der Burunduk (Tamias sibiricus). Sie sind tagsüber aktiv und schlafen nachts.

- Degus: Degus gehören zur Gattung der Strauchratten (Octodon) und lassen sich in vier Arten unterteilen: Gewöhnlicher Degu (Octodon degus), Walddegu (Octodon bridgesi), Küstendegu (Octodon lunatus) und Pazifikdegu (Octodon pacificus). Laut neuesten Angaben soll der Pazifikdegu bereits ausgestorben sein; er wird aber immer noch auf der Roten Liste als gefährdet (VU: vulnerable) eingestuft.

- Frettchen: Das Frettchen (Mustela putorius furo) ist ein Raubtier und gehört zur Familie der Marder (Mustelidae) und ist die domestizierte Haustierform der Mustela-Untergattung Putorius (Iltis). Es stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit vom europäischen (Wald-)Iltis (Mustela putorius) ab. Frettchen können bei sehr guter Pflege und Zuwendung sehr zahm werden.

- Wellensittich: Der Wellensittich (Melopsittacus undulatus) ist erst sei der Entdeckung Australiens vor über 200 Jahren bekannt. Er hat seinen Namen von dem wellenförmigen Muster seines Gefieders und ist eine Vogelart, die zur Ordnung der Papageien (Psittaciformes) und zur Familie der Eigentlichen Papageien (Psittacidae) gehört. Das ursprüngliche Erscheinungsbild des Wellensittichs ist grün mit gelbem Gesicht.

- Kanarienvogel: Der Kanarienvogel (Serinus canaria forma domestica) stammt vom Kanarengirlitz (Serinus canaria) ab. Er bewohnt die atlantischen Inselgruppen der Kanarischen Inseln und Azoren sowie die Insel Madeira. Der Kanarienvogel ist das einzige Haustier, bei dem der Stimmapparat - und somit seine Lautäußerungen (Gesang) - verändert wurde.

- Prachtfinken: Prachtfinken (Estrildidae) sind eine artenreiche Familie aus der Ordnung der Sperlingsvgel (Passeriformes). Der bekannteste ist der Zebrafink (Taeniopygia guttata). Er ist bei Ziervogelhaltern sehr beliebt. Weitere beliebt Arten sind z. B.: Gouldamadine (Chloebia gouldiae), Spitzschwanzamadine (Poephila acuticauda)und Reisfink (Padda oryzivora).

- Papageien: Typische für Papageien ist der gebogene, wuchtige Schnabel. Die Ordnung der Papageien umfasst ca. 330 Arten und über 700 Unterarten. Zum Beispiel: Gelbscheitelamazone (Amazona ochrocephala), Graupapagei (Psittacus erithacus) aber auch der Wellensittich (Melopsittacus undulatus), Nymphensittich (Nymphicus hollandicus) und die Gattung der Kakadus (Cacatua) gehören dazu.

- Kakadu: Kakadus brauchen sehr viel Zuwendung. Eine artgerechte Haltung ist daher auch nur mit mindestens einem Partnervogel derselben Art möglich. Werden ihnen keine idealen Lebensumstände ermöglicht, kommt es schnell zu psychischen Problemen, die sich vor allem in Dauergeschrei und Rupfen der Federn äußern.

- Nymphensittich: Der Nymphensittich (Nymphicus hollandicus) ist eine australische Vogelart aus der Ordnung der Papageien (Psittaciformes). Sie sind sehr anpassungs- und widerstandsfähig und brüten deshalb auch in Gefangenschaft unter nicht-optimalen Lebensbedingungen. Daher wurden sie schon früh als Haustiere geschätzt.

- Tauben: Die Tauben (Columbidae) sind eine artenreiche, aber einzige Familie der Ordnung der Taubenvögel (Columbiformes). Die Familie umfasst ca. 40 Gattungen und mehr als 300 Arten. Alle Rassen der europäischen und asiatischen Haustauben gehen auf die Felsentaube (Columba livia livia) zurück.
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Titel: FotografInnen
Katze: Viktor Mildenberger / pixelio.de
2 Collies: Sylvi / pixelio.de
Brandmaus: Dieter Haugk / pixelio.de
Junge Wüstenrennmaus, 3 Wochen alt: Thomas Günther / pixelio.de
Ratte: Marlene Herr / pixelio.de
Hamster: Schatten / pixelio.de
Meerschweinchen: Ernst Rose / pixelio.de
Chinchilla: Josefine J. / pixelio.de
Streifenhörnchen: Geko / pixelio.de
Degus: Ernst Rose / pixelio.de
Frettchen: Ali / pixelio.de
Wellensittich: F. Heese / pixelio.de
Kanarienvogel: Klaus-Peter Wolf / pixelio.de
Gouldamadine: depeche / pixelio.de
Papageien: Achrai / pixelio.de
Orangehaubenkakadu: ex-hellbilly / pixelio.de
Nymphensittich: Thomas Max Müller / pixelio.de
Türkentaube: Peashooter / pixelio.de





