ARCHIV 26. August 2009
Schweizer Premiere: erster grosser Open-Air-Erlebnistag rund ums Haustier
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Dietikon/Aarau, 26. August 2009 – Fressnapf Schweiz führt den überregionalen Erlebnistag rund ums Haustier durch. «Der grosse Fressnapftag 2009» findet am
30. August 2009 auf der Pferderennbahn «Schachen» in Aarau statt. Die zahlreichen Vorführungen und Rahmenaktivitäten bieten für grosse und kleine Tierfreunde sowie die ganze Familie ein einzigartiges Erlebnis.

© Fressnapf/CH - Streichelzoo

© Fressnapf/CH - Drogenspürhund im Einsatz
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«Das Faszinierende an Hunden, Katzen, Nagern und anderen Haustieren lässt sich nicht beschreiben. Das muss man erleben», fasst Barbara Fahrländer, Leiterin Marketing von Fressnapf Schweiz, kurz die Motivation zusammen, einen solchen Tag rund ums Tier zu organisieren. Und zu erleben gibt es vieles am ersten grossen Fressnapftag:
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- Spannung pur erlebt, wer den Hunden des Grenzwachtkorps und des Redog, des Schweizerischen Vereins für Such- und Rettungshunde, bei der Arbeit zusieht.
- Witz und Sport begeistern Hundefreunde beim Dogdancing, beim Treibball und beim Hundenatur-Frisbee-Team.
- Um Rasse und Klasse konkurrieren Katzen in einer Ausstellung.
- Plauschrennen, Agility-Spass, Streichelzoo, Western World, Kinderschminken und Airbrush-Tattoos, eine Autogrammstunde mit Francine Jordi am Iso-dog/Iso-cat-Stand und vieles mehr runden das Programm ab.
Wer die Gelegenheit nutzen und nebst eindrücklichen Erlebnissen auch neues Wissen rund ums Haustier nach Hause nehmen will, dem stehen an den Ausstellungs- und Informationsständen kompetente Ansprechpartner zur Verfügung. Am grossen Fressnapftag präsentieren sich unter anderem:
- Certo Dog – Stiftung für das Wohl des Hundes
- Club der Rattenfreunde Schweiz
- Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde LG Schweiz
- Ernährungsberatung für Hunde und Katzen
- Grenzwachtkorps Hundeteams
- Interessengemeinschaft Meerschweinchen
- Schweizerischer Klub für Berner Sennenhunde
- Schweizerische Tiermeldezentrale STMZ
- Schweizerische Kynologische Gesellschaft SKG
- Schweizer Tierschutz STS: Paragrafen-Agility
- Schweizerischer Schlittenhundesportklub
- Sprengstoffspürhunde SK-9
- Stiftung für das Tier im Recht
- SVTPT Schweizer Verband für Tierphysiotherapie
Alle weiteren Informationen sowie eine Vorschau auf den grossen Fressnapftag 2009 finden sich im Internet unter www.fressnapf.ch/fressnapftag.htm
«Nichts kann die feine Nase eines Diensthundes ersetzen»
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Auf Ferienreisen bemerkt man sie kaum: die Mitarbeitenden des Schweizerischen Grenzwachtkorps (GWK), die mit ihrer Arbeit massgeblich zur Sicherheit in der Schweiz beitragen. Oft mit dabei ist auch der «treuste Freund» auf vier Pfoten. Die Such- und Spürhunde leisten bei Zollkontrollen unverzichtbare Dienste. Ein Blick hinter die Kulissen des GWK beeindruckt und – er ist am 30. August 2009 in Aarau für eine breite Öffentlichkeit möglich.
Am Flughafen in Costa Rica, in der Reihe vor dem Check-in-Schalter stehend und gedanklich noch in die Ferienerlebnisse versunken, sah ich plötzlich, wie sich einem anderen Touristen am Schalter nebenan ein uniformierter Mann mit einem Schäferhund an der Leine näherte. Der Tourist, ein jüngerer Mann mit Rucksack, war in ein Gespräch mit der netten Dame am Check-in-Schalter vertieft. Der Schäferhund stellte sich auf die Hinterbeine, ohne dabei den Touristen zu berühren, und schnüffelte: zuerst am Rucksack, dann kurz an einem Handgepäckkoffer, welchen der Mann neben sich gestellt hatte.
Der ganze Vorgang dauerte nur wenige Sekunden. Der Tourist mit Rucksack und Handgepäck bemerkte nicht einmal, dass ein Spürhund ihn gerade kontrolliert hat.
Fragen zur «Schnüffelpatrouille»
Beeindruckt von der Schnelligkeit und Diskretion dieses Vorganges und mit einem wohltuend höheren Sicherheitsgefühl war ich nun an der Reihe, mein Gepäck einzuchecken. Während ich meinen Pass und meine Flugtickets vorlegte, drehte ich mich noch einmal um und sah, wie der Diensthundeführer und der Spürhund weitere Reisende ganz unauffällig, aber doch sehr effizient kontrollierten.
Im Flugzeug zurück in die Schweiz fiel mir die «Schnüffelkontrolle» wieder ein. Ich war fasziniert von der Arbeit, die der Detektiv auf vier Pfoten so spielerisch absolvierte. «Wie so ein Hund wohl ausgebildet wird? Was kann so ein Hund alles aufspüren? Ob es solche Kontrollen an den Schweizer Flughäfen auch gibt? Werden solche Spürhunde möglicherweise einmal durch technische Geräte ersetzt?», fragte ich mich, bevor ich auf dem Langstreckenflug schliesslich einschlief.
Bombenanschläge in Mallorca
Zurück in der Schweiz, erlaubte es mir der Zufall ein paar Wochen später, dass ich meine Fragen Hans Arzethauser, Informationsverantwortlicher des Schweizerischen Grenzwachtkorps (GWK), stellen konnte. Fasziniert von der Arbeit der Spürhunde, bin ich froh, dass sich mit der grössten zivilen Sicherheitsbehörde der Schweiz rund 1900 Mitarbeitende und rund 140 schnüffelnde Kollegen von «Kommissar Rex» um die Sicherheit im Grenzverkehr kümmern. Umso mehr, weil der Tourismus eine immer beliebtere Zielscheibe von Attentätern wird, wie die Bombenanschläge in den Sommerferien auf Mallorca wieder zeigten.
«Wird eine Person, die Sprengstoff mit sich führt, kontrolliert, stehen die Chancen hoch, Anschläge wie jene in Mallorca frühzeitig aufzudecken», erklärt Arzethauser. Falsche Sicherheitserwartungen will er aber nicht schüren: «Ob an der Grenze, im rückwärtigen Grenzraum oder an einem Flughafen – eine lückenlose Kontrolle ist nicht möglich.»
Im Gespräch mit Arzethauser wird mir immer klarer, welche umfangreiche Arbeit ein Grenzwachtkorps (GWK) zu leisten hat, damit Leute wie ich unbeschwert reisen können, sei es geschäftlich oder als Tourist.
Kein höheres Risiko durch den freien Personenverkehr
Auf einer 14-stündigen Flugreise können die Wartezeiten beim Check-in-Schalter, bei den zwei- bis dreifachen Pass- und Handgepäckkontrollen, zwar auch mal nerven, ebenso wie längere Kontrollen in Zügen oder auf der Strasse bei einer Kurzreise in den Süden. Aber es ist ganz klar: Der Zweck heiligt hier die Mittel.
Selbst wenn im gesamten Grenzverkehr nur etwa drei Prozent der Reisenden einer Zollkontrolle unterzogen werden: Die Signalwirkung ist wichtig. Jede und jeder muss damit rechnen, kontrolliert zu werden. Der freie Personenverkehr, der durch das Schengenabkommen seit Anfang Jahr auch für die Schweiz gilt, ist definitiv kein Freiticket für den Kriminaltourismus. Lückenlose Kontrollen der Grenze waren noch nie möglich.
Umfassende Kontrollen
Kriminelle, die beispielsweise mit dem Auto in die Schweiz fahren und die Grenze schon hinter sich haben, sollten nicht glauben, sie könnten nicht mehr kontrolliert werden. «Die Grundidee des Schengener Abkommens ist, dass eine Person an der Grenze nicht mehr einfach deshalb kontrolliert wird, weil sie in die Schweiz ein- oder ausreist. Im Grenzraum oder im internationalen Zugverkehr führen wir aber unangekündigte Zollkontrollen durch», erklärt Arzethauser. Und solche Kontrollen können es in sich haben. Über 150 Gesetze und Verordnungen hat das GWK zu vollziehen. Wirtschafts-, Finanz-, Handels-, Gewerbe- und gesundheits-polizeiliche Kontrollen gehören ebenso dazu wie das Überprüfen von Fahrzeugen, deren Fahrern und mitgeführten Waren. «Wenn wir kontrollieren, kontrollieren wir alles. Ob das Fahrzeug betriebs- und verkehrssicher ist, ob der Fahrer fahren darf und fahrtauglich ist, ob er unerlaubte Waren mit sich führt und so weiter», bestätigt Arzethauser.
Ammenmärchen
Bei solchen Kontrollen sind nebst technischen Hilfsmitteln wie mobilen Röntgengeräten, hochempfindlichen Spektrumsmessgeräten zur Bestimmung von Substanzen und anderen Gerätschaften vor allem das Wissen und die Erfahrung der GWK-Mitarbeitenden der zentrale Erfolgsfaktor. Die Arbeit der Such- und Spürhunde ist dabei ebenfalls zentral. Sie leisten unverzichtbare Dienste bei der Suche nach Drogen, Waffen, Sprengstoff und vielem mehr.
«Nichts kann die feine Nase eines Spürhundes ersetzen. Es gibt im Ausland sogar Spürhunde, die speziell für die Suche nach Geldscheinen ausgebildet sind», ergänzt Arzethauser und räumt gleich mit dem Ammenmärchen auf, das mir im Hinterkopf rumspukt: Suchen Drogenspürhunde nur Drogen, weil sie süchtig gemacht werden?
«Die Hunde werden ausschliesslich über ihren Spieltrieb ausgebildet. Das Spiel besteht darin, dass der Hund sein Spielzeug sucht, das einen gewissen Geruch hat. Der Spürhund weiss nicht, ob er Sprengstoff oder Drogen sucht. Findet der Hund bei einer Kontrolle etwas, hat er nie direkten Kontakt mit der Substanz. Als Belohnung erhält er sein Spielzeug. Der Diensthundeführer tollt mit ihm herum und spielt mit ihm.»
Nebst allen Tierschutz- und ethischen Vorbehalten wäre ein Süchtigmachen von Spürhunden auch alleine aus ökonomischer Sicht schwachsinnig. Gemäss Arzethauser können die Ausbildungskosten für einen erfahrenen Spürhund über die Jahre die 100 000-Franken-Grenze überschreiten.
Am 30. August 2009 in Aarau
Nach all den Informationen, die ich vom GWK erhielt, will ichs nun wissen. Am 30. August tritt das Hundeteam des GWK am grossen Fressnapftag 2009 in Aarau auf der Rennbahn Schachen auf und zeigt, wie im Alltag eine Kontrolle mit Such- und Spürhunden ablaufen kann. «Wir werden eine improvisierte Fahrzeug- und Personenkontrolle demonstrieren. Mehr will ich aber noch nicht verraten. Lassen Sie sich überraschen», macht mich Arzethauser schon neugierig.
- Zahlen und Fakten
- Pro Tag überqueren rund 21 000 Lastwagen, rund 350 000 Personenwagen bzw. rund 600 000 Personen die rund 1860 Kilometer lange Schweizer Grenze.
- Das Schweizerische Grenzwachtkorps (GWK) zählt rund 1900 Mitarbeitende und rund 140 Diensthunde. Das GWK vollzieht rund 150 Gesetze und Verordnungen.
- Bei der Fahndung nach Personen stehen das nationale Fahndungssystem RIPOL sowie das Schengener Informationssystem SIS zur Verfügung.
Medienkontakt
Pet Vision AG -Fressnapf Schweiz
Barbara Fahrländer
Leiterin Marketing
bfahrlaender(at)fressnapf.ch
http://www.fressnapf.ch/
audax PR Ziebold
Rolf Ziebold
PR-Berater Fressnapf Schweiz
rolf.ziebold(at)audax-pr.ch
Anmerkung: (at) = @





