ARCHIV VOM 08.03. - 21.05.2008
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21.05.2008: Kängurus zum Töten freigegeben!
- Canberra, Australien: Weil sie auf einem Gebiet des Verteidigungsministeriums großen Schaden anrichteten,
werden seit Montag, den 19. Mai 2008 trotz Protesten von Tierschützern, ca. 400 Kängurus zum Schlachten freigegeben.
Zuerst werden sie mit Betäubungspfeilen in Tiefschlaf versetzt und dann mit einer Giftspritze getötet.
- Santa Monica, USA/Kalifornien: Ein gesundheitliches Problem für die Bürger von
Santa Monica stellt die starke Vermehrung der Eichhörnchen dar. Sie sollen aber nicht getötet, sondern
nur mit einem Verhütungsmittel geimpft werden.
San Franzisco, USA/Kalifornien: Der 25 Jahre alte Pinguin "Pierre" im Aquarium von San Franzisco hat viele Federn verloren und deshalb als Schutz vor der Kälte einen Anzug aus Neopren bekommen.
Maputo, Afrika/Mosambik: Ratten wurden für die Suche nach Landminen ausgebildet. Sie können in 20 Minuten ein Gebiet von 100 m2 absuchen. Sie bleiben dabei unverletzt, da sie zu leicht sind um die Mine auszulösen.
24.04.2008: Traurig, aber wahr!
- An der russisch-chinesischen Grenzen gelang den Zollbeamten ein kolossaler Fang. Schmugglern wurden
laut WWF 900 Pfoten von Braun- und Schwarzbären, 531 Hörner von Saiga-Antilopen,
vier Tigerfelle und mehr als 60 kg Tigerknochen abgenommen. Der Warenwert beträgt mehr als 200.000,00 US-Dollar.
Den Beteiligten erwarten nun eine Strafe bis zu zwöf Jahren Haft.
Quelle: WWF
23.04.2008: Tigerzählung in Indien
- Die Tigerzählung hatte ergeben, dass ca. 1.400 Exemplare derzeit noch in Indien leben und
somit die Befürchtungen der Experten bestätigt.
Wenn die Population weiter sinkt, kann es zu einem Aussterben des Tigers in Indien kommen. Der Verlust an Lebensräumen und die Wilderei stellen eine große Bedrohung für die Raubkatze dar. Der Tiger gilt als Nationalsymbol der Inder.Weitere Informationen erhalten sie beim WWF.
11.04.2008: EURO 2008 und »KILLERZECKEN«
- Der europäische Fußballverband hat an allen teilnehmenden Länder die Empfehlung gegeben, sich gegen die gefährliche Frühsommer-Meningoenzephalitis (kurz: FSME), die durch Zeckenstich übertragen werden kann, impfen zu lassen.
Worauf die spanischen Medien vor »Killerzecken« warnen. Spanische Zeitungen (El Mundo bzw. Marca) zufolge, muss die spanische Nationalmannschaft weniger Angst vor den Gegner als vor den Zecken haben. Dieser Stich der Zecken kann nicht nur bleibende körperliche und/oder geistige Schäden verursachen, er kann auch bis zum Tode führen.
In den beiden Austragungsländern Schweiz und Österreich sind die meisten Personen geimpft. In Österreich knapp 90% der Population. 2007 gab es in Österreich nur 46 FSME-Fälle.
Weltweit sind ca. 850 Zeckenarten beschrieben, wovon in unseren Gebieten acht Arten aus der Familie der Schildzecken gibt. Der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus), in Europa die am weit verbreitenste Art, besitzt stechend-saugende Mundgliedmaßen (Cheliceren und Hypopharynx). Man spricht von einem Stich und nicht von einem Biß. Der behaarte Körper ist mit Warzen und Ringen versehen. Das Weibchen kann ca. das 100- bis 200fache seines Gewichtes an Blut aufnehmen, womit es sein Volumen etwa um das 120fache vergrößert. Mehr Information und eine Verbreitungskarte finden sie auf der Seite www.zecken.at.
28.03.2008: BEGINN DES ROBBEN-MORDEN!
- Die kanadische Regierung hat heute die Jagd auf die Robben freigegeben, mit der Auflage, dass jene, die eine Lizenz bekommen, den betäubten Robben die Schlagadern unter den Schwimmflossen durchtrennen müssen. Damit soll gewährleistet werden, dass alle Tiere wirklich tot sind, wenn ihnen das Fell abgezogen wird. Für Tierschützer ist dies jedoch keine humane Regelung.
Seit Freitag sind insgesamt 275.000 Tiere zum Abschuß freigegeben, um 5.000 Tiere mehr als letztes Jahr. Infolge einer zu großen Robbenpopulation kam es einem Rückgang des Kabeljaubestandes begründete die kanadische Regierung ihre Entscheidung.
Seit 1983 hat die Europäische Union den Import von Fellen von Robbenbabys verboten. Sie erwägt nun ein Embargo gegen alle Robbenprodukte.
26.03.2008: DAS JAHR DES DELFINS
- Es gibt noch 40 Delfinarten. Der Chinesische Flussdelfin musste 2006 als erste Delfinart für »ausgestorben« erklärt werden. Der nächste könnte der Gemeine Delfin sein.
Die Initiative "Jahr des Delfin" wurde um ein weiteres Jahr verlängert. Ziel der Initiative ist es dringende Schutzmaßnahmen endlich umzusetzen, die von den Vereinten Nationen im Umweltprogramm festgelegt wurden. Sonst haben weder der Iradwadi-Delfin in Südostasien noch der Schwertwal in der Straße von Gibraltar eine Chance. Schuld daran ist die Treibnetzfischerei, chemische Meeresverschmutzung und zunehmender Unterwasserlärm durch das Militär.
Quelle: Hunde, Katz und Co., Nr. 01/2008, Wien
Weitere Infos: Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS
15.03.2008: WWF - BERGGORILLAS AM RANDE DER AUSROTTUNG!

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Berggorillas benötigen laut WWF unsere Hilfe. Wilderer haben die Berggorillas an den Rand der Ausrottung gebracht. Elterntiere werden erschossen und die Babies werden dann teuer an sogenannte Tierfreunde verkauft.
Nur noch 380 Tiere leben in den Virunga-Bergen im Grenzgebiet zwischen Uganda, Ruanda und Kongo. Durch das Schutzprogramm des WWF hat sich der Bestand der Berggorillas in den letzten Jahren leicht erholt.
Aber noch immer sind junge Affen und ihre toten Elterntiere eine lukrative Einnahmenquelle für Wilderer. Es werden dringend zusätzliche Ranger und eine bessere technische Ausrüstung benötigt. Nur so kann den Wilderern wirkungsvoll Einhalt geboten werden.
BITTE HELFEN SIE MIT!
Jeder Euro zählt, um das Überleben der Berggorillas zu sichern. Bitte helfen den Berggorillas.
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13.03.2008: FISCHEREI MIT SCHLEPPNETZEN UND DIE FOLGEN!
Das Wissenschaftsmagazin Nature berichtet in seiner Online-Ausgabe, dass die Fischbestände in der Tiefsee vor der Küste Irlands dramatisch abnehmen. Schuld sei, laut einer Studie von den schottischen Forschern David Bailey von der University of Glasgow und John Gordon von der Scottish Association of Marine Science in Oban, die kommerzielle Tiefseefischerei mit Stahlseilen, die eine vernichtende Wirkung auf die Fischbestände haben.
David Bailey und John Gordon haben in Orlando, Florida (USA) beim Ocean Sciences Meeting der American Geophysical Union die aktuellen Daten einer 1979 begonnenen Studie über Schleppnetzfischerei vor der irischen Küste präsentiert und die Fangzahlen der Perioden 1979 bis 1989 mit denen von 1997 bis 2002 verglichen. Die Studie belegt, dass die Schleppnetze immer tiefer (von wenigen hundert bis zu 4.000 Meter) eingesetzt wurden und dass die Zahl der Fische um etwa 50 Prozent abgenommen hat.
Diese Art des Fischfangs zerstört auch den Meeresboden. Bei einem einzelnen Einsatz eines Schleppnetzes werden zwischen 95 und 98 Prozent der Korallenbedeckung ruiniert.
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08.03.2008: BECK-STURMVOGEL IST NICHT AUSGESTORBEN!
Der Forscher Hadoram Shirihai entdeckte bei einer Expedition auf dem Bismark-Archipel, einer Inselgruppe nördlich von Papua-Neuguinea, einen als ausgestorben geltenden Vogel, den Beck-Sturmvogel (Pseudobulweria becki). Dieser wurde 1929 das letzte Mal gesehen. Über 30 Exemplare fotografierte Hadoram Shirihai laut einer Veröffentlichung des Britischen Ornithologen Clubs.
Der Beck-Sturmvogel ist mit dem Albatross verwandt. Sie haben röhrenförmige Schnäbel, dunkelbraunes Gefieder und helle Bäuche.






