ANIMALS PLANET - Haustiere/Heimtiere


Katze
© Viktor Mildenberg: Katze
   Quelle: pixelio.de

Katzen: Vor etwa 1800 Jahren begannen die Ägypter damit, die nubische Falbkatze zu domestizieren. Bei Ausgrabungen fand man Katzen alleine oder mit den Pharaonen zusammen begraben. Im Ägypten der 12. Dynastie erreichte der Katzenkult seinen Höhepunkt. Im 15. Jhdt. vor Christus waren Katzen nicht nur vollständig domestiziert, sie wurden auch als heilige Tiere verehrt.


2 Collies
© Sylvi: 2 Collies
   Quelle: pixelio.de

Hunde: Hunde (Canidae) sind eine Familie innerhalb der Überfamilie der Hundeartigen (Canoidea), wie auch Füchse, Schakal, Kojoten, Wölfe und unser Haushund. Bei Haushunden gilt eine Rasse als solche, wenn sie durch einen Zuchtverband, durch einen Züchter oder von Einzelpersonen, definiert wurde.


Brandmaus
© Dieter Haugk: Brandmaus
   Quelle: pixelio.de

Maus: Unsere als Haustiere gehalten Farbmäuse stammen alle von der Hausmaus (Mus musculus) ab. Farbmäuse gibt es in über 20 verschiedenen Farbvarianten. Mäuse sind gesellige Tiere und leben am liebsten in einer großen Mäusefamilie. Farbmäuse gibt es in Schwarz, Blaugrau, Silbergrau, Dunkelbraun, Hellbraun, Wildfarben und Gelb.


junge Wüstenrennmaus, 3 Wochen alt
© Thomas Günther: 3 Wochen alte
   Wüstenrennmaus
   Quelle: pixelio.de

Rennmaus oder Gerbil: Rennmäuse erfreuen sich wachsender Beliebtheit, sie sind tagaktiv, werden zahm und sind sehr verspielt. Sie gehören zu den Wühlmäusen. Im Verhalten sind sie den Hamstern ähnlich und wühlen lieber herum. Rennmäuse werden vier Jahre alt. Die in Zoogeschäften erhältliche Rennmäuse sind Nachkommen der Mongolischen Rennmaus (Meriones unguiculatus), eine Unterart der Sandmaus.


Ratte
© Maryann Hart: Ratte
   Quelle: pixelio.de

Ratte: Ratten erfeuen sich immer mehr der Gunst vieler Kinder und werden zunehmend als Haustiere geschätzt. Sie sind sehr verspielt und im Vergleich zu anderen Kleinsäugern geradezu intelligent. Die Farbratte ist ein reinliches Tier. Sie stammen von der asiatischen Wanderratte (Rattus norvegius) und nicht von der europäischen Hausratte (Rattus rattus) ab.


Hamster
© Schatten: Hamster
   Quelle: pixelio.de

Hamster: Den Hamster kennt man in Europa erst seit ca. 50 Jahren. Er stammt aus Syrien, China und Sibirien. Man unterscheidet zwischen Zwerg- und Goldhamster (Mesocricetus auratus). Sie sind nachtaktive Tiere, werden sehr zahm und freunden sich schnell mit ihren Besitzern an.


Meerschweinchen
© Ernst Rose: Meerschweinchen
   Quelle: pixelio.de

Meerschweinchen: Sie werden zunehmend als Haustiere geschätzt. Die Andenbewohner domestizierten die Meerschweinchen lange vor den Europäern und gehören zu den Meerschweinchenartigen (Caviomorpha), wie auch die Agutis [Goldhasen], Maras [Pampashasen] und das Wasserschwein. Sie sind gesellige Tiere und sollten nicht alleine gehalten werden.


Chinchilla
© Josefine J.: Chinchilla
   Quelle: pixelio.de

Chinchilla: Chinchillas (Chinchillidae) sind eine Nagetierfamilie aus der Unterordnung der Stachelschweinverwandten (Hystricomorpha). Die Familie umfasst sechs Arten in drei Gattungen, von denen die Eigentlichen Chinchillas (Chinchilla) als Haus- und Pelztier am bekanntesten sind. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst das südliche Peru, Bolivien, Argentinien und Chile.


Streifenhörnchen
© Geko: Streifenhörnchen
   Quelle: pixelio.de

Streifenhörnchen Streifen-, Backenhörnchen oder Chipmunks (Tamias) sind eine Gattung der Hörnchen (Sciuridae). Die meisten der 25 Arten sind in Nordamerika heimisch, und nur eine Art in Eurasien, das Asiatische Streifenhörnchen, der Burunduk (Tamias sibiricus). Sie sind tagsüber aktiv und schlafen nachts.


Degus
© Ernst Rose: Degus
   Quelle: pixelio.de

Degus: Degus gehören zur Gattung der Strauchratten (Octodon) und lassen sich in vier Arten unterteilen: Gewöhnlicher Degu (Octodon degus), Walddegu (Octodon bridgesi), Küstendegu (Octodon lunatus) und Pazifikdegu (Octodon pacificus). Laut neuesten Angaben soll der Pazifikdegu bereits ausgestorben sein; er wird aber immer noch auf der Roten Liste als gefährdet (VU: vulnerable) eingestuft.


Wellensittich
© F. Heese: Wellensittich
   Quelle: pixelio.de

Wellensittich: Der Wellensittich (Melopsittacus undulatus) ist erst seit der Entdeckung Australiens vor über 200 Jahren bekannt. Er hat seinen Namen von dem wellenförmigen Muster seines Gefieders und ist eine Vogelart, die zur Ordnung der Papageien (Psittaciformes) und zur Familie der Eigentlichen Papageien (Psittacidae) gehört. Das ursprüngliche Erscheinungsbild des Wellensittichs ist grün mit gelbem Gesicht.


Kanarienvogel
© Klaus-Peter Wolf: Kanarienvogel
   Quelle: pixelio.de

Kanarienvogel: Der Kanarienvogel (Serinus canaria forma domestica) stammt vom Kanarengirlitz (Serinus canaria) ab. Er bewohnt die atlantischen Inselgruppen der Kanarischen Inseln und Azoren sowie die Insel Madeira.
Der Kanarienvogel ist das einzige Haustier, bei dem der Stimmapparat, und somit seine Lautäußerungen (Gesang), verändert wurde.


Gouldamadine
© depeche: Gouldamadine
   Quelle: pixelio.de

Prachtfinken: Prachtfinken (Estrildidae) sind eine artenreiche Familie aus der Ordnung der Sperlingsvgel (Passeriformes). Der bekannteste ist der Zebrafink (Taeniopygia guttata). Er ist bei Ziervogelhaltern sehr beliebt. Weitere beliebt Arten sind z. B.: Gouldamadine (Chloebia gouldiae), Spitzschwanzamadine (Poephila acuticauda)und Reisfink (Padda oryzivora).


Papageien
© Achrai: Ara
   Quelle: pixelio.de

Papageien: Typische für Papageien ist der gebogene, wuchtige Schnabel. Die Ordnung der Papageien umfasst ca. 330 Arten und über 700 Unterarten. Zum Beispiel: Gelbscheitelamazone (Amazona ochrocephala), Graupapagei (Psittacus erithacus) aber auch der Wellensittich (Melopsittacus undulatus), Nymphensittich (Nymphicus hollandicus) und die Gattung der Kakadus (Cacatua) gehören dazu.


Orangehaubenkakadu
© ex-hellbilly: Orangehauben-
   Kakadu
   Quelle: pixelio.de

Kakadu: Kakadus brauchen sehr viel Zuwendung. Eine artgerechte Haltung ist daher auch nur mit mindestens einem Partnervogel derselben Art möglich. Werden ihnen keine idealen Lebensumstände ermöglicht, kommt es schnell zu psychischen Problemen, die sich vor allem in Dauergeschrei und Rupfen der Federn äußern.


Nymphensittich
© Thomas Max Müller: Nymphensittich
   Quelle: pixelio.de

Nymphensittich: Der Nymphensittich (Nymphicus hollandicus) ist eine australische Vogelart aus der Ordnung der Papageien (Psittaciformes). Sie sind sehr anpassungs- und widerstandsfähig und brüten deshalb auch in Gefangenschaft unter nicht-optimalen Lebensbedingungen. Daher wurden sie schon früh als Haustiere geschätzt.


Türkentaube
© Peashooter: Türkentaube
   Quelle: pixelio.de

Tauben: Die Tauben (Columbidae) sind eine artenreiche, aber einzige Familie der Ordnung der Taubenvögel (Columbiformes). Die Familie umfasst ca. 40 Gattungen und mehr als 300 Arten. Alle Rassen der europäischen und asiatischen Haustauben gehen auf die Felsentaube (Columba livia livia) zurück.

»»» Weiter zu den Tauben


Frettchen
© Eric Isselée: Frettchen
   Quelle: fotolia.com

Das Frettchen (Mustela putorius furo) ist die domestizierte Haustierform des Europäischen Iltis oder auch Waldiltis (Mustela putorius).

Frettchen benötigen viel Platz, Zeit und eine ausgewogene Ernährung. Beim Reisen mit dem Frettchen muss beim Grenzübertritt innerhalb der EU ein Heimtier-Ausweis mitgeführt werden und sie müssen zur Identifizierung einen Chip implantiert haben. Frettchen benötigen etwa 14 bis 18 Stunden Schlaf pro Tag. Durch intensiven Kontakt mit Menschen können Frettchen sehr zahm werden.