ANIMALS PLANET - Baum des Jahres in Ungarn


Seit 1996 wird in Ungarn der Baum des Jahres gekürt.

2014

Feldahorn
(Acer campestre)
Der Feldahorn (Acer campestre) wurde in die Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae) gereiht.
Der Feldahorn wächst meistens als sommergrüner Strauch und erreicht nur unter günstigen Bedingungen als Baum eine Wuchshöhe von 15 bis 20 Meter. Der Stammumfang kann einen Durchmesser von über 1 m erreichen. Der Feldahorn kann 150 bis 200 Jahre alt werden. Die Blätter sind 10 cm breit mit 3 bis 5 Lappen. Die Blüten sind grünlich und stehen in aufrechten rispigen oder traubigen Blütenständen zusammen. Im Austrieb sind die Blätter dunkelrot bis bronzefarben und werden dann mit der Zeit dunkelgrün. Im Oktober färben sich die Laubblätter gelb.
Vorkommen vor allem in krautreichen Eichen-Hainbuchenwälder und Hartholzauen. Verbreitung in Europa (in Skandinavien nur im äußersten Süden), Westasien und Nordwestafrika.
Der althochdeutsche Name des Feldahorns lautet «Maßholder».
Blütezeit: Mai/Juni

Feldahorn
© Franziska Krause | Fotolia.com

2013

Speierling (Sperberbaum, Zahme Eberesche, Schmerbirne)
(Sórbus doméstica L.)
Familie: Rosengewächse (Rosáceae)
Der Eberesche ähnlicher 10 bis 20 m hoher Baum, der bis zu 500 (600) Jahre alt werden kann. Die unpaarig gefiederte Blätter mit lanzettlichen, bis 8 cm langen Fiederblättchen haben weiße oder rötliche, meist fünfgriffelige Blüten in Doldentrauben.
Die reifen gelben bis braunen, hell gepunktete bis zu 3 cm großen, fünffächerigen Früchte (Spieräpfel) sind apfel- oder birnenähnlichen und nach dem ersten Frost essbar. Sie wurden früher wegen den hohen Gerbstoffgehalt als Heilmittel gegen Erbrechen bzw. Durchfall gegessen. Die Früchte wurden dem Apfelmost beigemischt um ihn haltbarer, klarer und geschmacklich besser zu machen.
Heute verwendet man sie noch zur Schnaps- und als Zusatz zur Apfelweinherstellung. Das schwere Holz wird zur Wagner-, Drechsler- und Kunsttischlerarbeiten verwendet.
Blütezeit: Mai / Juni.

Speierling
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2012

Vogelkirsche
(Prunus avium L.)
Ordnung: Rosenartige (Rosaceae)
Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
Unterfamilie: (Spiraeoideae)
Tribus: Steinobstgewächse (Amygdaleae)
Gattung: (Prunus)
Art: Vogelkirsche (Prunus avium L.)

Die sommergrüne Vogelkirsche erreicht eine Wuchshöhe von 15 bis 20m. Sie kommt vor allem in artenreichen Laubmischwäldern vor. Ihre Krone ist breit kegelförmig. Die Zweige sind dick und reichlich mit Kurztrieben versehen. An Langtrieben befindet sich eine Endknospe. Die Winterknospen sind eiförmig-ellipsoid und unbehaart. Die Rinde junger Zweige ist anfangs grün, kahl, glatt, lederartig, glänzend und später rötlich-grau gefärbt und mit ihren Korkporen (Lentizellen) sind die Querstreifen leicht erkennbar. Die schwärzliche Borke löst sich waagrecht langsam ab und wird "Ringelborke" genannt.
Blütezeit: April-Mai

Vogelkirsche
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2011

Europäische Eibe (Gemeine Eibe)
(Taxus baccata L.)
Familie: Eibengewächse (Taxáceae)
Meist mehrstämmiger Baum bis 15 m hoch oder als buschiger Strauch bis 4 m hoch, Die 2 bis 3 mm breiten, gestielten Nadeln sind etwa bis max. 40 mm lang glänzen der Oberseite dunkelgrün. Auf der Unterseite sind die Nadeln graugrün. Lebensjahre: bis über 1000 Jahre.
Oft bestehen Eiben aus mehreren miteinander verwachsene Stämme, sogenannten Komplexstämme. Die Krone einstämmiger Eiben ist meistens breit kegelförmig, später abgerundet bis kugelig. Die extrem langsamwüchsige Eibe ist meistens auf flachgründigen, kalkreichen Böden an steilen Hängen in Buchenwäldern anzutreffen. Eiben sind zweihäusig, d. h. es gibt sowohl ♂ Bäume mit Staubblüten, wie auch ♀ mit sehr winzigen 1 bis 1,5 mm kleinen Blüten auf der Zweigunterseite.
Die erbsengroßen Samen sind von einem roten oder gelben, fleischigen Samenmantel umgeben. Während Reh- und Rotwild die Eibennadel unbeschadet verzehren können, sind diese und alle anderen Teile der Eibe für den Menschen, den Pferden, Eseln und Schafen hochgiftig (Alkaloide, v.a. das Herzgift Taxin).
Die Vögeln (Kleiber, Rotkehlchen, Drosseln, u.a.) fressen den roten Samenmantel (Arillus) und scheiden den Samen mit dem Kot aus und verteilen ihn so. Das Holz gehört zu den dichtesten, härtesten und elastischen europäischen Hölzern (feine Kunsttischler- und Schnitzarbeiten).
Blütezeit: März / April

Europäische Eibe
© Maren Beßler | pixelio.de

2010

Silberlinde
(Tilia tomentosa)
Familie: Malvengewächse (Malvaceae)
Die Silberlinde ist ein 25 bis 30 m hoher sommergrüner, laubabwerfender Baum mit dichter Baumkrone. Die Rinde ist silbergrau bis dunkelgrau. 6 bis 9 Blüten befinden sich in hängenden Blütenständen. Die zwittrigen fünfzähligen Blüten sind radiärsymmetrisch. Die fünf Kronblätter sind hellgelb und die Staubbeutel sind goldgelb. Sie kommt in Südosteuropa und in Kleinasien vor. Seit dem 19. Jahrhundert wird sie als Zierpflanze in Parks und entlang von Straßen genutzt.

2009

Schwarzerle (Roterle)
(Alnus glutinosa L.)
Familie: Birkengewächse (Betuláceae)
Meist mehrstämmiger 10 - 25 m hoher, düster wirkender Baum mit eiförmigen bis runden Blättern, die meist an der Spitze etwas eingekerbt sind. Die ♂ Blüten befinden sich in ca. 5-10 cm langen hängenden Kätzchen, die ♀ sind viel kürzer und stehen aufrecht. Die Baumart ist in fast ganz Europa heimisch. Sie gilt als Baumart der tiefen Lagen, steigt aber auch bis in mittlere Gebirgslagen auf. Vorkommen häufig an Flüssen, Bächen, Gräben sowie in Bruchwäldern. Die Schwarzerle bietet Lebensraum für mehrere Dutzend Vogel-, über 70 Pilz- und über 150 Insektenarten, davon alleine 75 Schmetterlingsarten. Das Holz in frischen Zustand ist rötlich, wird deshalb auch »Roterle« genannt. Blütezeit: Februar / März.

Schwarzerle
© Sten Porse | Wikipedia (de)

2008

Bruch-Weide (Knack-Weide)
(Salix fragilis)
Familie: Weidengewächse (Salicaceae)
Die Bruch-Weide ist ein bis zu 15 m hoher Baum mit einer breiten, gewölbten Krone. Die dunkelgraue Rinde ist anfangs schuppig, später tief gefurcht. Der Rand der 12 cm länglich-zugespitzten Blätter ist fein gesägt, die Oberseite glänzend hellgrün, die Unterseite blassgrau und bläulich bereift. Die gelben männlichen Blüten werden 2 bis 5 cm lang, die grünlichen weiblichen erreichen eine Länge von 10 cm. Die Bruch-Weide wächst vornehmlich an Bachläufen. Ihren Namen verdankt die Bruch-Weide ihren dünnen Zweigen, die mit einem glatten Bruch und vernehmlichem Knacken leicht brechen.
Blütezeit: März / April

Bruch-Weide
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2007

Edelkastanie (Esskastanie)
(Castanea sativa)
Familie: Buchengewächse (Fagaceae)
Sie ist ein sommergrüner Baum mit einer durchschnittlichen Höhe von 20 bis 25 Meter und der Stammumfang beträgt meist bei ein bis zwei Meter. Die Krone ist weit ausladend und hat eine rundliche Form. Die Früchte sind glänzende, dunkelbraune Nüsse. In Süd- und Westeuropa wird sie wegen dieser essbaren Früchte und als Holzlieferant angebaut. Edelkastanien erreichen ein Alter von 500 bis 600 Jahren.
Weitere Bezeichnungen:
Keschde (in der Pfalz), Keschtn (Südtirol), Maronen, Maroni (Österreich) und Marroni (Schweiz).

Edelkastanie
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2006

Schmalblättrige Esche
(Fraxinus angustifolia subsp. danubialis)
Familie: Ölbaumgewächse (Oleáceae)
Vorkommen v.a. in der nördlichen gemäßigten Zone in Laubmischwäldern, auf feuchten, nährstoffreichen Standorte in Auen- und Schluchtwäldern als auch auf klüftigen Kalkgestein. Die Esche erreicht eine Höhe bis 30 m und wird etwa 250 Jahre alt und hat eine ei- bis kegelförmigen Krone. Die glatte, grünlich graue Rinde wird im Alter eine schwarzbraune, dichtrissige Borke. Die Blätter sind unpaarig gefiedert, mit 9 - 13 Fiederblättchen, Blüten in hängenden Rispen. Winterknospen sind schwarz und samtig. Die kronblattlosen, dunkelpurpurnen, in Büscheln stehenden Blüten sind windblütig.
Das gelbliche oder rötlich weiß ringporige Holz ist hoch elastisch, fest, tragfähig. Es wird im Waggon- und Möbelbau sowie für Schmuckobjekten, Musikinstrumenten, Waffen (Pfeile, Bögen und Speere), Sportgeräte und Werkzeuge verwendet. Eine im Volksmund bekannte Wetterregel lautet:
 
Früher war Eschenlaub ein wichtiges Winterfutter für das Vieh und in der Heilkunde wurde aus den Blätter Tee zubereitet und bei Rheuma und Gicht getrunken. Dieser gilt zudem als blutreinigend und wassertreibend.
Mystery-Experten wissen, dass man Vampiren den Garaus macht, indem man ihnen einen Eschen-Holzpflock durchs Herz rammt! Blütezeit: April / Mai.

Esche
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2005

Gemeiner Wacholder (Heide-W., Machandel, Kranewitt)
(Juniperus communis L.)
Familie: Zypressengewächse (Cupressaceae)
Der Wacholder kommt auf der Nordhalbkugel als meist zweihäusiger Strauch (Höhe 2 bis 5 m) und als Baum (ca. 15 m hoch), mit nadel- oder schuppenförmigen Blättern, vor. Maximaler Stamm-Ø von 50 cm. Die blaugrünen spitzen Nadeln sind zu dritt angeordnet. In der Gattung Wacholder (Juniperus) gibt es etwa 50 Arten. War früher häufiger, kommt jetzt nur noch in geschützten Heiden und Magerrasen vor.
Der Wacholder ist eine zweihäusige Pflanze, d.h. der Wacholder trägt nur weibliche oder männliche Blüten. Im Abstand von drei Jahren bringen die weiblichen Blüten dunkelblaue, weiß bereifte Beerenzapfen hervor. Diese werden als Gewürz und zur Schnapserzeugnis (Steinhäger, Gin und Genever) verwendet. Beim Räuchern von Schinken und Wurst werden die Zweige genutzt. Das Holz wird bei Schnitz- und Drechslerarbeiten verwendet. Blütezeit: Mai / Juni.

Wacholder
© h. lunk | pixelio.de

2004

Schwarzpappel
(Populus nigra L.)

Sind 20 bis 30 m hoche Bäume mit weit ausladender Krone, starken Stämmen und dreieckigen bis eiförmigen Blättern. Stamm schon fruüh mit schwärzlich rissiger Borke. Die Blätter sind dreieckig bis eiförmig. Kätzchen sind bis 10 cm lang, die ♀ schlanker als die ♂.
Vorkommen in Europa, SW-, Zentral- und Nordasien. Reine Schwarzpappeln sind nur noch selten in den Talauen großer Flüsse zu finden, zahlreicher anzutreffen sind die Hybridformen zwischen amerikanischen Pappel-Arten und der Schwarzpappel. Eine Varietät ist die Pyramidenpappel (Populus nigra var. italica). Diese raschwüchsige Art mit schlanker Pyramidenform und dicht stehenden, ansteigenden Ästen wird oft als Alleebaum angepflanzt. Blütezeit: März / April.

2003

Bergahorn
(Acer pseudoplatanus L.)
Familie: Seifenbaumgewächse (Sapindaceae)
Unterfamilie: (Hippocastanoideae)
Gattung: Ahorn (Acer)
Diese Art wird 20 bis 30 m groß. Altersgrenze liegt zwischen 400 und 500 Jahren. Die Blätter sind bis 15 cm breit und besitzen bis zu fünf Lappen, welche durch spitze Buchten getrennt sind. Grünliche Blüten in hängenden Trauben. Die Blütezeit beginnt erst nach dem Laubaustrieb. Die Winterknospen haben grünliche Schuppen.
Vorkommen des Bergahorns in Mitteleuropa, vor allem in schattigen, gebirgigen Schlucht- und in buchenreichen Mischwäldern. Im Alter bildet sich eine platanenähliche Borke, die sich in Schuppen ablöst. Verwendung findet das Holz im Möbelbau, Spielzeugen, bei Innenausbauten, Küchengeräten und beim Musikinstrumentenbau.
Weitere heimische Ahornarten neben dem Bergahorn (Acer pseudoplatanus) sind Feldahorn (Acer campestre)und Spitzahorn (Acer platanoides). Blütezeit: Mai - Juni

Bergahorn
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2002

Flaumeiche
(Quercus pubescens)
Familie: Buchengewächse (Fagaceae)
Die Flaumeiche ist ein sommergrüner, meist krummwüchsiger Baum oder Strauch und wird bis zu 25 m hoch und bis zu 500 Jahre alt. Stammdurchmesser: bis zu 0,6 m. Sie bildet eine dicke, stark zerklüftete, längsrissige Borke. Die Blätter sind wechselständig an den Zweigen angeordnet und in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreite ist bis zu 15 Zentimeter lang, tiefbuchtig gelappt und fühlt sich weich an. Die Blattoberseite ist dunkelgrün und die -unterseite graugrün. Die 3,5 cm langen Eicheln sitzen bis zur Hälfte in der halbkugligen Cupula (die becherförmige Hülle um die Frucht). Sie ist von West- über das südliche Mittel-, Süd- und Südosteuropa bis nach Kleinasien und zum Kaukasusraum verbreitet.
Man unterscheidet folgende drei Unterarten:
  • Quercus pubescens subsp. crispata
    Vorkommen: auf der östlichen Balkanhalbinsel, auf der Krim und in der Türkei vor.
  • Quercus pubescens subsp. pubescensVorkommen: von Süd- und Mitteleuropa bis zur nördlichen Türkei vor.
  • Quercus pubescens subsp. subpyrenaica
    Vorkommen: von den Pyrenäne bis zum nordöstlichen Spanien vor.
Blütezeit: April / Mai

2001

Hängebirke
(Betula pendula)
Familie: Birkengewächse (Betulaceae)
Vorkommen außer in bodensauren Eichenwäldern, Heiden und Magerrasen auch auf Brachland und Schutt.

Birken sind sommergrüne Bäume oder Sträucher. Sie gehören zu den sehr schnell wachsenden Gehölzen und können schon nach sechs Jahren eine Höhe von bis zu sieben Metern erreichen. Ausgewachsen können sie bis zu 30 Meter, in Einzelfällen sogar noch höher werden. Bei vielen Birkenarten ist die Rinde auffällig hell bis weiß.

Die Blütenstände heißen Kätzchen. Die männlichen Blütenstände sind hängend, die weiblichen aufgerichtet. Die vielen kleinen geflügelten Samen, welche im Herbst reif werden, befinden sich zwischen den Hochblättern im Fruchtstand. Die Früchte haben Fruchtreife im September bis Oktober.

Verwendung findet die Birke in der Hausmedizin als Tee, der gegen rheumatische Beschwerden verabreicht wird. Im Frühjahr wird der zapfbare Birkensaft gegen Nierenleiden getrunken. Das elastische und zähe, aber nicht harte Holz der Birke findet im Instrumentenbau und für Möbel Verwendung. Es ist leicht und sauber zu bearbeiten und ist ein geschätztes Brennholz. Das Holz wird gerne für offene Kamine und Pizzaöfen als Brennholz verwendet, da es nicht spritzt. Die Indianer nutzten bereits die Rinde für den Bau von Kanus.
Blütezeit: von Ende März bis Ende April

Hängebirke
© sunnychicka | Fotolia.com

2000

Elsbeere
(Sorbus torminalis L.)
Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
Unterfamilie: (Spiraeoideae)
Tribus: (Pyreae)
Untertribus: Kernobstgewächse (Pyrinae)
Gattung: Mehlbeeren (Sorbus)
Die Elsbeere wächst meist an wärmeren Lagen, südlich exponierten Hängen und Kreten. Sie wird als Halblichtbaumart bezeichnet und verträgt in ihrer Jugend eine Beschattung recht gut. Die Elsbeere ist ein sommergrüner, 15 bis 25 m, im Wald manchmal über 30 m hoher Baum. Die Rinde bzw. Borke ist bei älteren Bäumen häufig asch-grau und kleinschuppig. Man kann die Rinde der Elsbeere leicht mit einer Eichenrinde verwechseln.
 
Die Blätter sind etwa 2 bis 7 cm lang, der Umriss ist breit bis eiförmig. Der Rand ist spitz gelappt und leicht gesägt, die Anzahl der Lappen beträgt drei bis fünf. Die Blüten sind weiß und bilden aufrechte, lockere Doldenrispen. Die Herbstfärbung ist goldgelb bis leicht rötlich. Die Früchte sind verkehrt eiförmig bis rundlich, erst olivgrün, später dann braun mit hellen Punkten und etwa 1,5 cm groß.

Elsbeere
© Rosenzweig | Wikipedia (de)

1999

Bergulme
(Ulmus glábra Huds. emend. Moss,)
Familie: Ulmengewächse (Ulmáceae)
Relativ selten vorkommender 30 bis 40 m hoher Baum mit stattlicher meist regelmäßig abgerundeter Krone und einen Stammumfang bis zu 7 m. Kann bis zu 500 Jahre alt werden. Wächst auf nährstoff- und basenreichen Boden in Schluchten und Schattenhängen. Die Blätter sind oberseits rau, unterseits weich behaart, häufig mit einer Haupt- und zwei untergeordneten Spitzen. Die Blüten befinden sich in aufrechten Büscheln.
Das Holz ist unter dem Namen »Rüster« bekannt. Verwendung findet es vor allem bei der Herstellung von Möbeln und Parkett.
Blütezeit: März / April.

Bergulme
© Garry R. Osgood | Wikipedia (de)

The Camperdown Elm in Prospect Park, Brooklyn, New York City. The tree grows from a cutting taken in 1872 from the original mutant elm growing on the grounds of Camperdown House, in Dundee, Scotland, and grafted upon a Wych Elm (Ulmus glabra).

1998

Wildbirne (Wilder Birnbaum)
(Pýrus pyraster L. / Pýrus commúnis L.)
Familie: Rosengewächse (Rosáceae)
Bis 20 m hoher Baum (Strauch), Stammform der Gartenbirne, jedoch mit Dornen aus umgewandelten Kurztrieben. Die etwa 3 cm großen Früchte sind rundlicher und kleiner. Das Verbreitungsgebiet reicht von Westeuropa bis zum Kaukasus. Vorkommen in Eichen-Mischwälder, im Flach- und mittleren Bergland und in Felschgebüsch.
Die Blüten sind zwittrig und auf Fremdbestäubung von einem anderen Baum angewiesen. Der Birnbaum gehört zur Familie der Rosengewächse und darin zur Unterfamilie der Apfelfrüchtigen. Das Holz hat eine blaß-rötliche bis hell-rötlichbraune Farbe und ist hart und schwer.
Blütezeit: April / Mai.

Wildbirne
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1997

Winterlinde (Steinlinde)
(Tilia cordata)
Die Winterlinde ist ein sommergrüner Laubbaum mit braungrauer Rinde. Sie wird bis zu 25 m hoch und max. 1000 Jahre alt. Die Rinde der Zweige ist bräunlich-rot mit helleren Lentizellen. Die wechselständigen Blätter sind gestielt und der Rand ist regelmäßig gesägt und nach oben gebogen. Die Blattoberseite ist dunkelgrün glänzend, die Unterseite blaugrün. An einen hängenden Blütenstand befinden sich 5 bis 11 Blüten. Die Kelch- und Kronblätter sind weißlich. Die Winterlinde ist in Europa weit verbreitet und wird häufig als Straßen- und Parkbaum gepflanzt.
Blütezeit: Juni/Juli

Winterlinde
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1996

Vogelkirsche
(Prunus avium L.)
Ordnung: Rosenartige (Rosaceae)
Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
Unterfamilie: (Spiraeoideae)
Tribus: Steinobstgewächse (Amygdaleae)
Gattung: (Prunus)
Art: Vogelkirsche (Prunus avium L.)

Die sommergrüne Vogelkirsche erreicht eine Wuchshöhe von 15 bis 20m. Sie kommt vor allem in artenreichen Laubmischwäldern vor. Ihre Krone ist breit kegelförmig. Die Zweige sind dick und reichlich mit Kurztrieben versehen. An Langtrieben befindet sich eine Endknospe. Die Winterknospen sind eiförmig-ellipsoid und unbehaart. Die Rinde junger Zweige ist anfangs grün, kahl, glatt, lederartig, glänzend und später rötlich-grau gefärbt und mit ihren Korkporen (Lentizellen) sind die Querstreifen leicht erkennbar. Die schwärzliche Borke löst sich waagrecht langsam ab und wird "Ringelborke" genannt.
Blütezeit: April-Mai

Vogelkirsche
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